Basiswissen Cannabis

 
Die Hanfpflanze wächst schon seit einigen tausend Jahren auf unseren Planeten. Sie wurde schon früh von den Menschen als Heilkraut entdeckt, das legen Funde aus 5.000 Jahre alten Gräbern nahe. Doch trotz einer langen gemeinsamen Geschichte, hat sich das Verhältnis des Menschen zur Hanfpflanze in den letzten 80 Jahren stark gewandelt. Viel Wissen ging dabei verloren und wurde von Vorurteilen und Irrglauben ersetzt.

weibliche blueteCannabis gehört zu den vielseitigsten Pflan­zen überhaupt. Unzählige Verwendungsmög­lichkeiten bieten sich an. Ob als hochwertiges Lebensmittel, Kosmetik, Medizin, Kleidung, Dämmmaterial, Möbel, Sportgerät oder Mu­sik-Instrument…. Diese Liste der möglichen Hanfprodukte ließe sich noch beliebig fortführen, immerhin sollen es über 50.00o Produkte sein, die aus Cannabis entstehen könnten. Zusätzlich ist die Verwendung von Cannabis ökologisch sinn- und wertvoll, da die Pflanzen pflegeleicht sind, und nur relativ wenig Dün­ger und Wasser zum wachsen brauchen.

Cannabis ist zweihäusig. Das bedeutet, es gibt jeweils männliche und weibliche Pflan­zen. Wie bei uns Menschen, können beide Ge­schlechter über Merkmale des jeweils ande­ren Geschlechts verfügen. Wie stark sich diese Merkmale ausbilden ist individuell. So können zum Beispiel weibliche Cannabis-Pflanzen männliche Pollenanlagen entwickeln und sich selbst bestäuben. Diese Pflanzen bezeichnet man als Zwitterpflanzen (auch Hermaphrodit genannt). Sie stellen ein Risiko bei der Zucht von Sensimilla (sense milia = ohne samen) dar, können sie doch innerhalb kürzester Zeit, die weiblichen Pflanzen bestäuben und zur unerwünschten Hanfsamenbildung anregen.

Die psychoaktiven Wirkstoffe, das THC und die Cannabinoide, sind hauptsächlich in den blühenden Teilen der weiblichen Pflanzen (in den Blüten) konzentriert. Diese werden nach der Ernte getrocknet und meistens geraucht. Die Cannabisblätter und die männlichen Pflanzen enthalten weniger Wirkstoffe, die Stängel, Hanfsamen und Wurzeln praktisch keine.

Das Geschlecht der Cannabis-Hanfsamen lässt sich rein äußerlich nicht erkennen und be­stimmen. Dazu müssen die Hanfsamen zuerst keimen und wachsen. In der Vorblüte zeigt die Pflanze dann ihr Geschlecht. Männliche Pflanzen wachsen oft schneller und höher als die Blütenbildenden weiblichen Verwandten. Die männliche Pflanze bildet kleine Pollen­säckchen in den Blattachseln der Triebe aus, die nach der Reifung platzen und mikrofeine Pollen verströmen. Diese Pollen können vom Wind getragen weite Entfernungen zurückle­gen, um weibliche Pflanzen zu bestäuben. Das ist ihre natürliche Bestimmung und Aufgabe.

Weibliche Pflanzen bilden zu Beginn feine Blütenfäden, die sich zu schönen „Buds“ ent­wickeln. Werden die Blüten dabei von männ­lichen Pollen befruchtet, bilden sich Hanfsamen. Auch das ist so von der Natur gewollt. Der Gärtner möchte das verhindern, denn Hanfsamen im Gras mindernd die Quantität und Qualität und erzeugen beim Verbrennen einen unan­genehmen Geruch und Geschmack. So ist er bemüht, alle männlichen Pflanzen rechtzeitig zu entdecken und aus dem Garten zu entfer­nen. Nur Hanfsamenzüchter haben auch für männ‑

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