Basiswissen Cannabis

 

Beispiel: Nevilles Haze, 75% Sativa / 25% In­dika oder NYC DIESEL, 8o% Mexican Sativa/ zo% Afghani Indica. Reine Hazesorten sind hingegen selten zu finden. Haze bildet ein komplexes Aroma. Sie ist eine Sorte, die sehr viele medizinische Eigenschaften besitzt.

Die meisten Sorten, die heutzutage existie­ren, sind Züchtungen aus Indika- und Sati­vapflanzen. Die Auswahl ist schier unglaub­lich und ständig werden neue Züchtungen von einer immer größer werdenden Hanfsamen­branche angeboten.

Cannabis Ruderalis

Sie ist eine kurzwüchsige Hanfform die fast überall in der Steppe und der Tundra Nord-Ost Asiens beheimatet ist. Sie bildet nur klei­ne Blüten, die wenig THC enthalten. Cannabis Ruderalis hatte bis vor nicht allzu langer Zeit für die Cannabisbranche keine kommerzielle Bedeutung. Seitdem es jedoch Autoflowering Sorten, auch „Automatische Pflanzen” ge­nannt, gibt, hat sich das stark verändert.

Autoflowering-Sorten beginnen unabhän­gig von der Lichtperiode zu blühen. Das Au­toflowering-Phänomen kommt nur bei Ru­deralis vor. Indika und Sativa reagieren auf Veränderungen der Tag/Nacht-Photoperiode. Sie gehen in Abhängigkeit von der Anzahl täg­licher Lichtstunden in Blüte. Ruderalis-Sor­ten bilden nur ganz wenig THC. Um sie psy­choaktiv zu machen, muss man sie mit sehr potenten Sativa– oder Indika-Sorten kreu­zen. Autoflowering-Sorten haben einen sehr kurzen Lebenszyklus. Sie benötigen nur 8-10 Wochen von der Keimung bis zur Ernte. Unter künstlichem Licht ist eine 18-stündige Licht­periode über den gesamten Zyklus hinweg für eine gute Ernte ratsam. Es ist sinnlos, Au­toflowering-Sorten zu klonen, weil die Mutter­pflanzen fast von Anfang an automatisch blü­hen würden.

Cannabiserzeugnisse mit aktiver Wirkung

Die getrockneten Triebspitzen der weiblichen Pflanze (Blüten) werden als Gras, Weed, Ma­rijuana, Ganja, Kif u. a. bezeichnet. Der THC Gehalt liegt dabei je nach Sorte und Qualität bei durchschnittlich fünf bis zu zwanzig Pro­zent bei hochwertigen Sorten. Outdoorgras hat fast immer einen geringeren THC-Gehalt und ist zudem oft voll mit Hanfsamen, die jedoch vor dem Rauchen aussortiert werden. Das ab­geschüttelte oder abgeriebene Harz der Blü­ten wird als Haschisch, Dope, Shit, Charas, Piece, Chocolata u.a. bezeichnet. Das abge­schüttelte Harz wird zu Platten gepresst, das abgeriebene Harz wird von Hand zu Kugeln geformt. Es werden verschiedene Qualitäten angeboten. Haschisch von mittlerer Quali­tät hat einen THC-Gehalt von 5 bis 8 %, kann aber bei hochwertigen Sorten mit bis zu 3o% weitaus höher liegen. Seltener findet man Ha­schischöl, das in der höchsten Qualitätsstu­fe auch Honeyoil genannt wird. Je gelblicher und weniger grün die schwarze klebrige Sub­stanz aussieht, desto besser die Qualität. Das Haschischöl wird mit Lösungsmitteln aus der Pflanze extrahiert (was im chemischen Sinne allerdings kein 01 ist, sondern relativ reines THC) und hat einen sehr hohen THC-Gehalt bis zu 8o %. In der Medizin werden meist reines THC oder standardisierte Extrakte verwendet.

Die kleineren Blätter mit erkennbaren glit­zernden Harztröpfchen dienen der Skuff- oder Waterhaschproduktion. Sie werden durch Kälte in Verbindung mit Bewegung vom Blatt getrennt, beim Waterhash zusätzlich mit Was­ser und Eis. Die Harztropfen fallen durch ein Sieb und können danach zu Kugeln geformt oder zu Platten gepresst werden. Skuff und Waterhasch haben einen extrem hohen THC Gehalt. In niederländischen Coffeeshops wer­den sie deshalb auch „halbe-Gramm-weise” verkauft.

Wirkstoffe

Cannabis enthält über 40o verschiedene In­haltsstoffe. Darunter mehr als soo unter­schiedliche Cannabinoide. Besonders dem Delta 9 THC wird maßgebliche Bedeutung für ein Rauscherlebnis zugesprochen. Zwei wei­tere wichtige Inhaltsstoffe sind das CBD (Can­nabidiol) und das CBN (Cannabinol)… Weitere Infos dazu findet ihr ab Seite 35.

Wirkungsweise

Während man den Indika-Sorten eher nach­sagt, sie würden “stoned”, müde und schlaff machen, heißt es von den Sativa-Sorten, dass sie “high” machen und stimulierend wirken. Hazesorten können eine starke Wirkung ha­ben, die schon mal in die trippige Richtung ge­hen kann. Die Wahrnehmungen werden unter Cannabiseinfluss verändert, was sich meist in Form von leichten Veränderungen bezüglich Farben, Formen, Geräuschen, sowie der Zeit­wahrnehmung äußert. Oftmals wird der Ap­petit stark angeregt, was als typischer „Ess Flash” beschrieben wird. So ähnlich kann es mit der Stimmung verhalten. „Lach-Flashs” gehören zum Klischee der Kiffer. Die Wirkung tritt je nach Einnahmeform und Dosierung mehr oder weniger stark in Kraft. So tritt die Wirkung geraucht wesentlich schneller ein, als bei oraler (über den Mund) Aufnahme. Ge­raucht spürt man die anfangende Wirkung be­reits nach dreißig Sekunden, über den Magen erst nach vierzig bis sechzig Minuten und un­ter der Zunge nach fünf bis zehn Minuten. Ei­nige Erstkonsumenten berichten darüber, kei­nerlei Wirkung verspürt zu haben.

Die Bedeutung von so genannten „Landrassen”

Ober die Entwicklungsgeschichte hinweg ha­ben sich je nach Standort unterschiedliche Cannabis-Varietäten ausbilden können. So gab es noch vor 20 Jahren eine natürliche, reichhaltige Sortenvielfalt. Jedes Gebiet mit natürlichem Cannabisvorkommen verfügte über eine eigene, stabile Varietät, die so ge­nannten „Landrassen”. Sie sind ideal, um neue stabile Sorten zu züchten. Leider wurden mittlerweile viele dieser originalen Landras­sen mit „fremden” Pollen bestäubt, so dass die Urgenetik verloren gegangen ist. Sehr gut lässt sich dies mit einem Beispiel verglei­chen:

Vergleicht man die Landrassen mit den Grundfarben, wird schnell deutlich, dass je mehr Farben miteinander vermischt werden, desto eintöniger ist das Resultat, was daraus entsteht: Kackbraun! So findet man heutzu­tage die ursprüngliche Genetik nicht mehr im Ursprungsgebiet, sondern bei Hanfsamenbanken und Indoorgärten…

Heutige Vorkommen und Anbaugebiete

Die bedeutendsten Anbaugebiete für die Ha­schischproduktion liegen heute in Marokko, Pakistan, Libanon, Afghanistan sowie in Ne­pal, während Marijuana überwiegend aus la­teinamerikanischen und karibischen Ländern wie Thailand oder Jamaika stammt, zum Teil auch aus Afrika wie Ghana oder Malawi. In Kalifornien gibt es in den letzten Jahren eben­falls immer öfters Outdoorgras von hervorra­gender Qualität. Indoorgras wird vermehrt da angebaut, wo die klimatischen Bedingungen für die psychoaktive Cannabispflanze weniger optimal sind. Es werden heute Züchtungen mit hoher Qualität aus Kalifornien, Kanada, den Niederlanden, Schweiz, Spanien, Oster­reich und anderen Ländern angeboten.

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