DEEP CHUNK – Best Indica ever?!

 


Heute will ich euch eine kleine Besonderheit vorstellen. Für viele Grower, mich eingeschlossen, die beste original Indica IBL, die es heute auf dem gesamten Samenmarkt zu kaufen gibt. Für diesen Strain musste man bis vor einem Jahr noch zwischen 300.- und 500.- USD zahlen, nur um zehn Samen sein eigen nennen zu dürfen. Preise, die jenseits von gut und böse liegen aber trotzdem bezahlt werden. Die wenigen Samen die jedes Jahr zur Verfügung stehen und der Hype um den Strain an sich, trieb die Preise extrem in die Höhe. Heute kann man die Deep Chunk aber schon für 60-80 USD auf diversen Auktionen ersteigern. Diese Afghani Inbreedline steht für einen schier unglaublichen Harzbesatz auf Blüten und Blättern, ein typisches Afghani Aroma und einen enormen Indica Turn. Auch bei Breedern ist Deep Chunk sehr beliebt. Viele positive Eigenschaften scheinen reinerbig oder sehr dominant zu sein und kommen in der nächsten Generation wieder zur Ausbildung.

DC kommt ursprünglich aus der Grenzregion Afghanistans zu Pakis­tans und wurde später von „Tom Hill“ in Kalifornien selektiert und durch weitere Inzuchtgenerationen vermehrt. Heute haben auch eini­ge andere Breeder Deep Chunk im Angebot, man kann aber davon ausgehen das sie alle von der Tom Hill Deep Chunk abstammen und nur durch Inbreed vermehrt wurden. Völlig legitim, solange die Preise nicht unverschämt werden. Durch die vielen Generationen an Inzucht und die vielleicht nicht ganz saubere Selektion hat Deep Chunk einen leichten Hang zum Zwittern abbekommen. Ich hatte den Strain schon von fast allen Züchtern, vom Hill Temple Collective über Richard Williams oder Tom Hill. Dabei gab es einige Zwitter, nur bei dem letzt genannten Breeder gab es keinerlei Pflanzen die beide Geschlechter in sich trugen. Das „HTC“ hatte durch exorbitante Preise viele seiner Kunden vergrault. Man bekam schnell den Eindruck, als wurde die Seltenheit von Deep Chunk ein wenig ausgenutzt. Auch wenn im Namen dieses Kollektivs das Wort „Hill“ auftaucht, hatte dieser nicht viel mit dem Hill Temple Collective zu tun. Tom Hill gab ausschliesslich seinen Grundstock an Genetik an das HTC weiter, darunter auch seltene Genetik wie die „Pine Tar Kush“ oder „Cal Jax“. Tom Hill wird den wenigsten Growern in Europa ein Begriff sein. In den USA oder Kanada zählt er dagegen zu den besten und bekanntesten Breedern unserer Zeit. Denkt man an Tom Hill, so denkt man auch an Sunrise, Pine Tar Kush, die X-18 Linie und an viele andere ursprüngliche Ge­netiken. Leider sind Samen seiner Strains extrem selten und dazu noch sehr gefragt.

Für den Grow standen zehn original Deep Chunk Samen von Tom Hill zur Verfügung. Alle wurden zum Keimen in Erde gesetzt und erblickten schon vier Tage später das Licht der Welt. In den ersten Tagen wurden die kleinen Sämlinge mit einer 250W MH und passen­dem Leuchtmittel für die Wachstumsphase befeuert. Eine Woche später wurde die 250W MH durch eine 400W NDL ersetzt. Unter ihr sollten die Pflänzchen die nächsten 3-4 Wochen stehen bleiben.

Deep Chunk wächst sehr langsam und sollte eine minimale vegetativ Zeit von 3-4 Wochen bekommen. Auch die Streckung am Beginn der Blütephase fällt so gut wie weg. Alle Deep Chunk waren nach der vegetativ Phase ca. 25-30cm hoch. Die Wuchsform und die Statur ist so, wie man sich das von einer reinen Afghani vorstellt. Sehr kurze Nodien, breite/fleischige Sonnensegel, dicke und feste Triebe und ein gut ausgebildetes Wurzelsystem.

Alle Pflanzen wurden kurz vor dem Wechsel in die Blütephase um­getopft, die 5L Schuhe mussten 11L Töpfen mit Composana Erde weichen. Schon nach sechs Tagen unter 12/12 Stunden outeten sich die ersten männlichen Pflanzen, die sofort in einen separaten Raum weiter blühen durften. Von zehn Samen blieben am Ende fünf weibliche Deep Chunk Pflanzen übrig.

Die ersten Griffel entwickelten sich schnell, schon wenige Tage später konnte man kleine Blütenansätze sehen, die schon jetzt eine kleine Harzschicht trugen. Von einer Streckung war bis dahin nichts zu sehen. Mittlerweile waren die fünf weiblichen Pflanzen gerade mal 40-50cm hoch und machten auch keine Anstalten weiter zu wachsen. Dagegen lief die Blütenbildung schon auf Hochtouren. Jeden weite­ren Tag nahm die Harz und Blütenbildung zu. Die Blattränder der Blütenblätter drehten sich um ihre eigene Achse und bildeten sehr viele Trichome aus. Ein wirklich schöner Anblick den man so, bei keiner anderen Sorte findet, der sich aber im weiteren Verlauf der Blütenphase noch verstärken sollte.

Der Harzbesatz einer Deep Chunk ist schon etwas besonderes, bei einigen Phänos ist er so hoch, das man den Eindruck hat die Buds und Blätter seien mit einer dicken Eisschicht überzogen. Teilweise wirklich unglaublich. Durch die vielen Trichome ist der Turn auch be­sonders stark und Indica betont. „Narkotisiert“ beschreibt den Zustand nach einem Deep Chunk Joint sehr gut.

Ab dem 30ten Blütetag nimmt die Bildung der Griffel schnell zu. Auf der ganzen Pflanze entstehen sehr kompakte und harte Blütenstände. Deep Chunk sollte man nicht beschneiden, da dies den eh schon geringen Ertrag noch weiter schrumpfen lassen würde. Ganz davon abgesehen beschneidet man Indicas oder mostly Indicas im Normalfall nicht.

Im unteren Drittel produzieren die mittellang gewachsenen Triebe kleine aber sehr feste Nuggets, ein typisches Bild einer original Afghani. Mit der Harzbildung kommt auch das sehr intensive und spezielle Aroma. Ein haschig/leicht süsslicher Geruch machte sich schnell im ganzen Growraum bemerkbar. Schwerstarbeit für den Aktivkohlefilter.

Ab Blütetag 42 begannen die Blütenkelche anzuschwellen und eine leicht rötliche Farbe anzunehmen. Die Blüten wurden so noch härter und kompakter, man könnte auch das Wort „stein­hart“ benutzen.

Deep Chunk ist aufgrund der afghani Genetik nicht schimmelan­fällig, trotzdem sollte man am Ende der Blüte für eine gute Luft­verteilung und für Frischluftzufuhr in dem Growraum sorgen. Es wäre schade die Blüten jetzt noch zu verlieren.

Langsam aber sicher begannen die Blüten auszureifen, braune Griffel und angeschwollene Blütenkelche signalisierten das be­vorstehende Ende der Blüte. Geerntet wurde schliesslich am 55ten Blütetag. Man kann aufgrund der kurzen Blütephase Deep Chunk auch wunderbar Outdoor anbauen. Hier werden die Pflan­zen auch viel schneller und vor allem Höher wachsen und de­mentsprechend auch mehr Ertrag abwerfen. In seiner reinen Form bringt Deep Chunk nur wenig Ertrag, dafür ist die Qualität der Rauchware umso besser. Harzbesatz, Potenz und das Aroma machen alles wieder weg und entschädigen jeden Indica Lieb­haber. Der Ertrag der fünf Deep Chunk lag bei 15-22g pro Pflanze, in diesem Fall ein Gesamtertrag von 105g feinster Blüten.

Nach zwei Wochen waren die geernteten Buds trocken, es konnte somit die erste Probe genommen werden. Ein haschiges, aber leicht süsses Aroma war sofort spürbar. Der Turn ist typisch drückend, durch eine etwas frühere Ernte kann er aber etwas beeinflusst werden. Als Fazit kann man sagen, das Deep Chunk ausser einem guten Ertrag alles vereint was der Indica Fan von einer original Afghani erwartet. Ein Strain den man nur empfeh­len und jedem Afghani Liebhaber ans Herz legen kann.

Allerdings kann man DC bisher nur in internationalen Foren ersteigern, was für den Grower eine Schwierigkeit bei der Samen­beschaffung darstellt.

SORTENINFO

Sorte: Deep Chunk

Genetik: Afghani IBL

Wachstumsphase: 4 Wochen

Blütephase: 55 Tage

Dünger/Medium: Advanced Nutrients / Erde

Aroma: haschig/süsslich

Potenz/Turn: stark/narkotisch

Ertrag: gering

Besonderheit: starker Harzbesatz, Potenz und eine vorzeige Afghani

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