Agent Orange der wahre Orange Bud

 

Die Zahl der Hanfsorten hat in den letzten Jahren stark zugenommen, und noch ist kein Ende dieser Entwicklung in Sicht. Es entstehen immer wieder neue Hanfsamenbanken, die vorhandene Sorten nutzen, um durch geschickte Kombination und Züchtung neue Varietäten entstehen zu lassen. Für so manchen Hanffreund wird es dadurch zu­nehmend schwieriger, den Oberblick zu behalten und zu verstehen, welche Genetik sich hinter den teilweise aus­gefallenen Namen verbirgt. Es ist deshalb auch kein Wunder, dass wir immer wieder Anfragen erhalten, in denen der Wunsch geäußert wird, dass wir uns ausführlicher mit diesem Thema beschäftigen sollten. Da in Deutschland sowohl der Handel als auch der Anbau von derartigen Hanfsorten verboten ist, sind wir froh, dass uns dazu Hilfe aus dem benachbarten Ausland angeboten wurde die wir gerne angenommen haben. Beginnend mit dieser Aus­gabe werden wir in Zukunft regelmäßig über interessante Hanfsorten berichten können, ohne uns dabei zu sehr auf die Angaben der jeweiligen Züchter stützen zu müssen.

Hallo liebe Hanffreunde! Kennt ihr Flowery-field? Wir sind ein Unternehmen, welches sich auf Hanfzierpflanzen spezialisiert hat und über 8o verschiedene Sorten Hanfstecklinge produziert. Ich möchte euch in Zukunft einige interessante Strains vorstellen!

Heute geht es um »Agent Orange« von TGA Subcool Seeds, Autor des Buches »Dank, the Quest for the Very Best Marijuana«.

Es handelt sich um eine Kreuzung aus Orange Skunk, Jacks Cleaner & Space Queen. Daraus resultiert ein 5o 5o Indica/Sativa-Hybrid.

Die Pflanzen wachsen sehr buschig; aber nicht gedrungen, bei mittelhoher Größe. Aus diesem Grund sollte man jedem Exemplar ausreichend Platz geben, hier gilt weniger ist mehr. Die Seitenäste werden sehr ausladend und nehmen jeden zur Verfügung gestellten Platz ein. Diese tragen dann auch merklich zum Ertrag bei.

Der Geruch von Orangen wird bereits nach den ersten Wachstumstagen verströmt und begleitet die Pflanze während ihres gesamten Lebenszyklus. Hier wird schnell bewusst, dass diese Genetik ihren Namen wirklich verdient hat. Es bleibt aber nicht bei purer Orange, es hängt immer ein leichter Hazegeruch nach, den man der Verwandtschaft zu Jack Herer zuschreiben kann. Die Grundgene­tiken wurden mei­ner Meinung nach sehr sorgfältig ausgewählt. Auch die Space Queen, welche aus der Fa­milie der Cinderella99 stammt, trägt sicher einen merk­lichen Teil zu die­sem unbeschreib­lichen Duft bei. Ich hörte oft, dass der Duft von vielen Growern mit Fanta assoziiert wird.

Möchte man Stecklinge von dieser Sorte kul­tivieren, gestaltet sich das sehr ein­fach. Durch den ex­trem verzweigten, aber ausladenden Wuchs liefert die­se dankbare Gene­tik binnen kurzer Zeit überdurchschnittlich viele Stecklinge. Bereits nach 3-4 Schnitten ist es möglich, eine schö­ne Bonsaimutter zu besitzen, die konstant gute Klone abwirft. Auch in der Anwurze­lungsphase gibt es keine Probleme, be­reits nach 7—10 Tagen sind die ersten Spit­zen zu sehen und nach 14 Tagen sind die An­zuchtblöcke sehr gut durchwurzelt.

Das vom Hersteller angegebene Ernte­fenster von 55-65 Ta­gen kann ich bestäti­gen. In der Regel sind die Pflanzen nach 8 Wochen reif. Längere Blütezeiten würde ich nicht empfehlen, sonst geht das Up-High etwas verloren. Gerade das macht es aber aus. Sanfter, fruchtiger Rauch; ge­paart mit einem Nach­schlag Haze heben augenblicklich die Stimmung. Nach einem ausgedehnten Flug landet man dann aber ent­spannt und geerdet.

Outdoor würde ich diese Sorte bedingt emp­fehlen. Erntereif wird sie Mitte Oktober. In feuchten Gebieten können einzelne Blüten oberflächlich schimmeln. Stammfäule aus dem Inneren der Blüten ist aber nicht zu be­fürchten. Hat man einen trockenen, sonnigen Platz gefunden, wird man also auch draußen Freude mit dieser Genetik haben.

Den schicksalsbehafteten Namen dieser wohlriechenden Cannabis-Sorte möchte ich nicht unerwähnt lassen. Beim Genuss des Produktes in netter Runde kann schnell eine hitzige Diskussion entstehen.

Ich meine, die Vergangenheit sollte nicht vergessen werden und finde es daher sehr positiv, dass der historisch belastete Name der Sorte dazu anregt, die aktuellen und ver­gangenen Tätigkeiten von Biotech-Großkon­zernen kritisch zu betrachten.

Das macht »Agent Orange« für mich persön­lich zu einem wirklich perfekten Strain.

Vielen Dank auch an meinen guten Freund Ananda für die Fotos!

Bis bald, Euer Zierpflanzenprofi!

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