Hemp Passion – Hanfzüchter im Interview

 

Spanien gilt seit einigen Jahren als das europäische Land, in dem der Hanfsamenmarkt floriert. Während in den Niederlanden die Situation für die Hanfsamenbanken immer schwieriger wird, scheint in Spanien noch vieles möglich zu sein. Kein Wunder, dass immer mehr Züchter mit dem Gedanken spielen, nach Spanien auszuwandern, um dort ihr Geschäft ohne Angst vor Repressionen weiterführen zu können. In Spanien selbst sind in den letzten Jahren die Hanfsamenbanken wie Pilze aus dem Boden geschossen, und noch ist kein Ende in Sicht. Dieser Boom hat sicherlich mit dazu beitragen, dass viele Hanffreunde glauben, in Spanien sei der Hanfanbau problemlos möglich. Dass das aber nicht ganz zutrifft, erfuhren wir von Ruben und Celso, die sich als Züchter — zumindest in Spanien — bereits einen Namen machen konnten.

grow! Hallo Ruben und Celso, erklärt uns doch mal kurz, was genau ihr bei Hemp Passion macht und was es mit den anderen Hanfsamenbanken auf sich hat, die bei Hemp Passion auf der Internetseite stehen …

Ruben: Du meinst die Hanfsamenbanken »World of Seeds«, »Delicious Seeds« und »SamSara Seeds«?

grow! Ganz Genau!

Ruben: Die gehören alle zu Hemp Passion und sind sozusagen »Abteilungen« davon. Genau-so wie unser Label »Organik«, über das wir eine Düngerlinie vertreiben, und »Cooltech«, das Anbauequipment im Programm hat.

grow! Die Produktion und der Vertrieb von Hanfsamen sind also nicht euer einziges Standbein?

Ruben: Darauf liegt sicherlich mein persönlicher Schwerpunkt, aber was unsere Firma betrifft, versuchen wir eine möglichst große Bandbreite abzudecken.

grow! Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das die Firma von dir und deinem Bruder Roberto?

Ruben: Ja, wobei das Kapital von unserer Mutter kommt.

grow! Ein richtiges Familienunternehmen also. Und deine Eltern haben kein Problem damit, dass es dabei in erster Linie um Cannabis geht?

Ruben: Ich habe das Glück, sehr offene und tolerante Eltern zu haben. Ich brauchte nie Geheimnisse vor ihnen zu haben.

grow! Rauchen die denn auch?

Ruben: Was meinen Vater betrifft, so hat der in seinem ganzen Leben noch keine Drogen genommen — weder legale noch illegale. Er ist absolut »straight« und liest nur Bücher und arbeitet. Meine Mutter ist jetzt 6o Jahre alt und hat vor vier Jahren zum ersten Mal Cannabis ausprobiert, um damit ihre Gelenkschmerzen in den Händen zu behandeln. Und das tat ihr offenbar so gut, dass sie es bis heute macht. Sie raucht zwar bei Weitem nicht so viel wie ich, aber das verlangt ja auch niemand …

grow! Seit wann beschäftigst du dich mit Cannabis?

Ruben: Mit dem Growen habe ich im Alter von zwölf Jahren angefangen.

grow! Echt? Das ist aber schon sehr früh. Woher hast du denn die Samen bekommen?

Ruben: Bei uns — in der Gegend um Valencia — gibt es die meisten Cannabisgrower von ganz Spanien. In keinem anderen Teil dieses Landes wirst du so viele Cannabisgrower finden wie bei uns. Auch wenn der erste Growshop in Madrid eröffnet wurde, die Nummern 2 bis 5 sind in Valencia entstanden. Es war also kein großes Problem, an gute Genetik zu kommen.

grow! Und deine Eltern hatten kein Problem damit, dass du in so jungen Jahren schon Cannabis angebaut hast?

Ruben: Bei den ersten beiden Malen gab es keine Probleme. Jedoch hat dann ein Nachbar meinen Vater darauf hingewiesen, dass da Cannabispflanzen in seinem Garten stehen und er deshalb Probleme bekommen könnte. Mein Vater fragte mich, ob die Pflanzen nicht auch woanders wachsen könnten, worauf ich ihm sagte, dass die auch drinnen unter einer Lampe gut gedeihen würden. Und so half er mir, meinen ersten Indoorgarten auf die Beine zu stellen.

grow! Im Prinzip sehr cool von deinem Vater. In Deutschland müsste er aber damit rechnen, bestraft zu werden, wenn er nicht alles unter-nimmt, um dich davon abzubringen.

Ruben: Das mag sein. Meinem Vater ist es aber lieber, dass ich das vor seinen Augen mache und er weiß, was abgeht. Er fände es schlimmer, wenn ich mich in »dubiose Kreise« begeben würde, wo er keinen Einfluss mehr darauf hat, was ich mache, mit wem ich mich treffe und welche Drogen ich dabei konsumiere.

grow! Das ist gut nachvollziehbar und für eine gesunde Vater-Sohn-Beziehung bestimmt vernünftiger, als mit Verboten und Vorschriften das Vertrauensverhältnis zu zerstören.

Ruben: So sehe ich das auch.

grow! Daraus entnehme ich aber, dass der Anbau von Cannabis auch in Spanien nicht so ohne Weiteres möglich ist?

Ruben: Im Vergleich zu früher hat sich einiges getan. Früher wurde viel Outdoor angebaut, doch mittlerweile ist das zu gefährlich, weil entweder die Polizei kommt oder die Pflanzen von Dieben geklaut werden. Man braucht ein abgezäuntes und nicht einsehbares Gelände, um dort in Ruhe im Freien anbauen zu können. Deshalb growen die meisten Spanier mittlerweile auch eher Indoor.

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