Samenproduktion

 

In diesem Artikel will ich Euch die Samenproduktion und alle damit verbundenen Facetten etwas näher vorstellen und genauer erklären. In vielen Growforen liest man sehr oft von Fragen, in denen es um das richtige Bestäuben, das Ernten der Seeds und die zu erwartende Samenmenge geht. Ich kann in diesem Artikel leider nicht auf jedes einzelne Detail eingehen aber ich kann versuchen die grundlegenden Fragen zu beantworten. Darüber hinaus blicken wir gemeinsam hinter die Kulissen einer Seedbank und deren Arbeitsweise.

In unserer Serie über die professionelle Hanfzucht haben wir gelernt, daß die Bestäubung oder Befruchtung der weiblichen Blüten mit dem männlichen Pollen eine Vermischung oder eine Neuanordnung der Eigenschaften beider Elternteile ist und dabei nach einem bestimmten Muster abläuft. Beide Eltern geben einen Gensatz weiter, dadurch entsteht eine neue Generation die Eigenschaften und Merkmale von den männlichen und der weiblichen Elternpflanzen besitzt.samenproduktion 03

Jeder weibliche Blütenkelch hat zwei Griffel, deren Aufgabe es ist den männlichen Pollen aufzufangen. Für eine Bestäubung reicht ein einziges Pollenkorn aus. Es muss nur auf einen der beiden Griffel treffen und schon ist dieser Blütenkelch befruchtet. Schaut man sich einen Griffel unter dem Mikroskop an so wird man fes­tstellen, daß dieser viele feine und kleine Häarchen besitzt. Ein Pollenkorn das auf einem Griffel liegt wird nicht nach unten transportiert, es wächst praktisch in den Blütenkelch hinein. Man muss sich den männlichen Pollen wie eine Kugel mit einem kleinen Schlauch vorstellen. Dieser Pollenschlauch wird weiter wachsen sobald sich ein Pollenkorn in den Häarchen der Griffel verfängt. Nach ein paar Stunden wird dieser Teil des Pollens auf das „Ovulum“ treffen. Dort findet die Befruchtung statt, es bilden sich mehrere Zellen die sich weiter teilen und von denen jede einzelne einen genauen Bauplan der zukünftigen Pflanze, in Form einer DNA enthält.

Wenn man Blüten bestäuben will muss man erst einmal wissen was man genau will. Geht es darum eine weibliche Pflanze voll zu bestäuben und grosse Mengen an Samen zu ernten oder will man nur ein paar Samen für den kommenden Grow produzieren und unabhängig vom Samenmarkt sein.

Theoretisch kann ein Blütenstand bestäubt werden solange die Griffel eine schöne weisse Farbe haben. In der Regel wartet man bis zum Höhepunkt der Blüten­produktion oder wie viele sagen, bis zum „budding“. Zu diesem Zeitpunkt ist die Blüten und Griffelproduktion auf dem Maximum. Den gesammelten männlichen Pollen könnte man nun mit einem Pinsel auf die Blüten auftragen. Will man die ganze Pflanze bestäuben reicht es eine männliche Pflanze in die Box zu stellen und sie mit einem Ventilator etwas anzublasen. Der Pollen wird sich im ganzen Raum verteilen und so auch auf die weiblichen Griffet (Blütennarbe) treffen und sie befruchten. Ab und an kann zudem manuell mit einem Pinsel nachgeholfen werden.

samenproduktion 01Auch die Brottüten-Methode hat sich im Hobby Growbereich durchgesetzt. Dabei werden luftdurchlässige Brottüten über die männlichen Blüten gezogen und für 12­24 Stunden darauf belassen. Unten wird die Öffnung zugebunden, damit sich der Pollen darin sammeln kann. Danach können die Tüten über die zu bestäubenden weiblichen Blüten platziert werden. Auch hier wird die untere Öffnung erneut vers­chlossen damit kein Pollen entweichen kann. Nach 12-24 Stunden kann man die Tüten abziehen, die weiblichen Blüten werden nun zum grossen Teil befruchtet sein.

Der Vorteil dieser Methode ist der, daß man eine männliche Pflanze auch in einer Blühbox stehen haben kann, ohne das er alle anderen weiblichen Pflanzen unge­wollt bestäubt. Natürlich sollte man das Anbringen der Tüten nicht direkt in der Growbox machen, ein anderes Zimmer oder der Balkon reichen dabei aber völlig aus. Danach kann man die Pflanzen wieder in die Box stellen. Um ganz sicher zu gehen kann man 4-5 Tage nach dem Bestäuben den Raum und alle Pflanzen mit Wasser absprühen, um so den restlichen Pollen zu zerstören. Dieser verträgt keine Feuchtigkeit und wird auf diese Weise sofort zerstört. Die Haltbarkeit von Pollen beträgt an der Luft ca. 3-6 Tage, je nach Luftfeuchtigkeit. Man könnte ihn auch im Kühlschrank lagern, dabei muss man aber einige Sachen beachten und sehr grün­dlich arbeiten.

Sammeln kann man den Pollen mit der vorher erwähnten Tüten Methode, danach wird er in ein geschlossenes Gefäss gegeben. In dieses Gefäss wird etwas „Silikat Gel“ oder trockener Reis gegeben. Diese beiden Stoffe nehmen sehr schnell sehr viel Feuchtigkeit auf. So kann man den noch frischen Pollen trocknen und ihn ans­chliessend

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