Der Erdbeer Indoor Test

 

Die Schweizer Antwort auf den holländischen Cannabis Cup war der „Canna Swiss Cup“. Dieser wurde das erste Mal 1998 ausgetragen. Nahmen damals gerade mal sechs schweizer Hanfzüchter teil, so stieg die Teilnehmerzahl mit jedem Jahr und jedem weiteren Cup sprunghaft an. Bis ins Jahr 2002 konnten die Schweizer ihre besten Sorten auf dem „Canna Swiss Cup“ prämieren und auszeichnen, danach gab es aufgrund der gesetzlichen Lage keine weiteren Cups mehr. Zweimal ging aus diesem Event ein Clone-only Strain als Sieger hervor, eine noch heute sehr bekannte und beliebte Outdoorsorte. Gemeint ist die „Fraise“ aka „Erdbeerli“ aka „Swiss Strawberry“.

Der Erdbeer Indoor Test 01Die Herkunft und die Geschichte zur Genetik ist weitestgehend unbe­kannt. Es gibt zwar mehrere Hintergrundstorys zur „Erdbeerli“, aber nur eine davon hört sich glaubhaft an und könnte durchaus wahr sein. Sie besagt, das ein Schweizer privat Grower eine mostly Sativa und eine Afghani Variation miteinander kreuzte. Die neue Folgegeneration kam überraschend gut mit dem hiesigen Klima zurecht und produzierte kom­pakte Buds, die mit einem fruchtigen, fast beerigen Aroma ausgestattet waren. Die Kreuzung wurde in den nächsten Jahren nicht weiter beach­tet und kam erst wieder zum Vorschein, als eine Schweizer Universität einige Samen dieses F1-Hybriden bekam. Inwieweit sich die Genetik dort verändert hat ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass einige weibliche Stecklinge zu Hanfbauern gelangt sind und dort schnell für die kommer­zielle Cannabiszucht entdeckt wurden. Firmen welche die Erdbeer be­sassen waren zum Beispiel „Canna Tec“ und „Bio Cannabis“, gleichzeitig die beiden Gewinner des „Canna Swiss Cups“ 2000 und 2002 mit der hier genannten Clone-only Sorte. Das man die „Erdbeer“ damals „Fraise“ nannte deutet auch darauf hin, dass der Strain seinen Ursprung in der französisch sprechenden Schweiz oder genauer gesagt im Wallis hat.

Eine andere Geschichte zur Erdbeer Genetik war die, das die „Straw­berry“ ein Phänotyp einer Skunk x Haze Kreuzung ist. Dies ist aber ziemlich unwahrscheinlich, da die Erdbeer keine grossen Ähnlichkeiten mit den beiden genannten Sorten hat. Vor allen die Eigenschaften der starken Schimmelresistenz, der harzigen und extrem kompakten Buds und des kleineren, buschigen Wuchses weisen auf eine klare Afghani Verwandtschaft hin, denn genau für diese besonderen Merkmale sind afghanische Sorten bekannt und auch bei Breedern sehr beliebt.

Egal wie es nun wirklich war, die Erdbeer ist zweifelsohne zu einem wahren schweizer Exportschlager geworden.

Neben den eidgenössischen Breedern wie Greenhornet, Blue Hemp oder auch OWLs Seeds interessierten sich auch internationale Züchter für diese reine Outdoorgenetik. Greenhouse kreuze seine „Strawberry Haze“ und auch Esben von Zen Seeds bekam über Blue Hemp seinen Erdbeer Cut und machte damit die „Erdpurt-Versionen“.

Der Erdbeer Indoor Test 02Doch seit auch in der Schweiz die Repression herrscht, ist es um die Erdbeer sehr still geworden. Erst Anfang 2011 gab es ein erstes Come­back. Die kleine, jetzt spanische Seedbank Alpine-Seeds veröffentlichte den „Erdbeer-Mix“, welcher die originale Erdbeer Genetik enthält. Hierbei handelt es sich um ein Mix Pack, welcher die weibliche Erdbeer x Deep Chunk Kreuzung und eine reine, mit sich selbst bestäubte Erdbeer enthält. Der Breeder gibt an das der E-Mix erst im Outdoorbereich sein ganzes Potenzial zeigt und Indoor nur bedingt zu empfehlen ist. Das wollte ich natürlich genauer wissen und habe mich deshalb an einem Erdbeer Pack versucht. Um es aber gleich vorweg zu nehmen, der Erdbeer-Mix ist heute leider nicht mehr erhältlich, da Alpine diesen nur als limitierte Auflage im Angebot hatte. Ich habe die sechs feminisierten Samen zum keimen gelegt und 4 Tage später die offenen Seeds in Erde gesetzt. Ein Samen keimte auch nach fünf weiteren Tagen nicht. Dies war aber auch kein grosses Problem, da so noch eine andere Pflanze in die Growbox gesetzt werden konnte.

In den ersten Tagen der Wachstumsphase wuchsen die Keimlinge nur sehr langsam heran und gewannen kaum an Höhe. Erst nach zwei Wochen unter 18 Stunden Licht machte sich ein deutlicher Schub bemerkbar. Zu diesem Zeitpunkt waren die Pflanzen knappe 23 cm hoch und wuchsen bis hier hin auch sehr homogen. Ich verkürzte die Photoperiode auf den 12/12 Stunden Rhythmus und leitete auf diese Weise die Blütephase ein. Zusätzlich bekamen die fünf Pflanzen grössere Töpfe und neue Erde verpasst.

Alle fünf outeten sich nach weiteren 11 Tagen und wurden wie erwartet weiblich. Nun setzte auch langsam die Streckung ein, die aber im gros­sen und ganzen überschaubar blieb und auch nicht lange andauerte. Am 26.

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