Exotische Sativa – direkt aus dem Dschungel!

 

Dutch Passion hat uns wieder einige interessante Neuheiten präsentiert, unter anderem

die neue Sativa-Sorte Mekong High.

Nun, „neue Sativa-Sorten“ gibt es viele – unzählige sogenannte ,,Samenbanken“, die oft­mals nur Fremdgenetik nachbauen und als etwas Neues ausgeben, schleudern beinahe im Monatstakt neue Sorten“ auf den Markt. Doch die niederländische Traditions-Samenbank Dutch Passion hat natürlich ganz andere, originäre züchterische Ansprüche und wollte mit ihrer neuen Sativa-Sorte ihrem inno­vativen Ruf wieder einmal gerecht werden. Also überlegte man sich, welche Sativa-Landrasse auf dem Samenmarkt bisher nicht oder kaum von einer Sorte repräsentiert worden ist und wurde im Dschungelgebiet von Laos und Vietnam fündig.

Das Ergebnis dieser genetischen Eroberung nannte man später Mekong High – reine, unverfälschte Dschungelgenetik, aus 75% Sativa und 25% Indica bestehend.

Es handelt sich um eine laut Dutch Passion „besonders potente Indoor-und Gewächshaussorte mit einem unglaublich beflügelnden Sativa-High“. Sie kann eine Höhe von 1,5 und 2 Metern erreichen und bildet eine starke Seitenverzweigung aus. Die Erträge dieser Sorte sollen dementsprechend hoch sein. Das High wird als „oldschool/retro“ beschrieben, was eine Hommage an die 70er Jahre ist, als es noch viele naturbelassene Sativa-Landrassen gab, die ein kristallklares Up-High und erlesene Aromen liefer­ten.

Und genau das soll Mekong High mitbringen: Ein „außergewöhnlich lang anhaltendes Up-High, das einen leichten Kopf macht, für totale Körpe­rentspannung sorgt und einen frischen wunderbaren Kräutergeschmack hat“.

Mit einer Blütezeit von 8-9 Wochen ist Mekong High zudem eindeutig in der schnellblühenden Mostly Sativa-Kategorie anzusiedeln. Unter natürli­chem Licht gelangt sie in der zweiten Oktoberwoche zur Reife, was für eine Mostly Sativa ebenfalls ungewöhnlich früh ist. In einem Gewächs­haus, wo sie viel Platz, Wärme und Licht zur Verfügung hat, läuft Mekong High zur absoluten Höchstform auf. Eine weitere positive Eigenschaft von Mekong High ist Dutch Passion zufolge ihre Resistenz gegen Blütenfäule und Schimmel. In der späten Blütephase kann sie bräunliche oder lila Ver­färbungen aufweisen.

Das Dutch Passion Rauchtest-Team verlieh Mekong High die „Höchstwert­ung“ — es gab also reichlich Vorschusslorbeeren für diese neue Sativa-Sorte, als The Doc, ein leidenschaftlicher Fan von Old School Sativa-Genetik, beschloss, sie einem Indoor-Test zu unterziehen. Mekong High ist ausschließlich in feminisierter Form erhältlich. The Doc entschied sich, nur zwei feminisierte Samen anzusetzen, denn er lässt seine Pflanzen stets sehr groß wachsen und hatte Respekt vor dem angekündigten großen Wachstumspotenzial der Mekong High. Außerdem wuchs in seiner Grow-Kammer gleichzeitig noch die Dutch Passion-Sorte The Ultimate, ebenfalls eine Neuerscheinung 2010. Beide Samen keimten perfekt, und bereits nach sieben Tagen unter zwei 125 Watt starken CFL-Lampen (6400K) konnte man erkennen, dass es sich um Landrassengenetik handelte, die ersten gezackten Blätter waren ausladend groß, und beide

Exotische Sativa2 Pflanzen bilde­ten als erste richtige Blätter sogleich fünf- statt dreifingrige Exemplare aus, was allgemein höchst selten zu beobachten ist. Am Ende der ersten Woche wurden die beiden Mekong High-Pflanzen in 11 Liter-Töpfe umge­topft und in den eigentlichen Grow-Raum versetzt, der mit zwei Planta Star HPS-Lampen (lx 600 W, lx 400 W) bestückt war.

Nach 14 Tagen wuchsen die beiden Pflanzen sehr kräftig und begannen, eine ausladende Seitenverzweigung zu entwickeln. Die langen schmalen Blätter erreichten schon früh erstaunliche, wenn nicht gar rekordverdächti­ge Größen. Vom 25% Indica-Anteil weit und breit keine Spur, diese beiden Mekong High-Exemplare sahen aus wie Sativa in Reinkultur. Sie wuchsen auch sehr einheitlich. Nach 25 Tagen schickte The Doc die Pflanzen in Blüte. Zu diesem Zeitpunkt waren sie ungefähr einen Meter hoch und wie­sen zahlreiche lange Seitentriebe auf. Er hängte für die Blüte eine weitere 600 W HPS-Lampe auf. Nach sieben Tagen in der Blütephase berichtete The Doc: „Eine Augenweide mit sehr schönen großen Segelblättern. Höhe der Pflanzen jetzt 120 cm und eine Seitentriebentwicklung vom Feinsten. Enormes Streckungsverhalten.“ Nach 21 Tagen vermeldete er: „Sagenhaft, ich fühle mich in die 70er Jahre zurückversetzt, wenn ich die Pflanzen anschaue. Die beiden Pflanzen sind absolut identisch, jetzt schon ca. 150 cm hoch und echte Schönheiten. Es hat sich schon eine ansehnliche Menge Harz auf Blüten und Blättern gebildet.“

Nach 28 Tagen Blüte hatte The Doc die Haupttriebe der beiden Pflanzen seitlich fixiert und dabei auch etwas heruntergebunden, da die Plants eine Höhe von 175 cm erreicht hatten und er nach oben hin natürlich nicht unbegrenzt Platz hatte. In seinem Logbuch vermerkte er: „Die Internodien an den Spitzen werden immer kürzer und die Tops wachsen langsam zusammen. Immer mehr weiße Narben kommen zum Vorschein. Die Tops werden immer silbriger, man kann schon deutlich ein feines herb-süßes Aroma riechen. Ich glaube, dass die Streckung bald zum Erliegen kommt.“ Nach 35 Tagen Blüte: „Die Streckung ist zuende, sie sind jetzt 190 cm hoch und sehen aus wie Ganja-Pflanzen auf Jamaika, die ich in den frü­hen 80er Jahren selbst gesehen habe. Noch relativ fluffige Blütenstände, diese aber in geradezu verschwenderischer Anzahl am mächtigen Hauptt­rieb und den vielen langgezogenen Seitentrieben, sehr eindrucksvoll.“ Nach 42 Blütetagen waren noch alle Narben weiß, und das Blütenwach­stum ging weiterhin dynamisch vonstatten. The Doc musste manche Seitentriebe seitlich anbinden, da sie sich unter ihrem großen Gewicht nach unten neigten. Er kam zu einer Einsicht: „Ich empfehle, die Mekong High nach kurzer Anwachsphase sofort in den 12 Stunden-Zyklus zuschicken. Das ist am Mekong auch nicht anders!“

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