Leela – Heavy Duty Fruity X Grüne Hessin

 

Es war im Jahre 1999, als man von der Dachterrasse meines Kumpels auf den Dächern der Nachbarhäuser überall Hanfbüsche gedeihen sehen konnte — und das mitten in der Stadt. Von einem Nachbarn, der auch gleich auf dem Nebendach züchtete, bekam mein Kumpel einen Klon geschenkt. Anfang Herbst stand vor uns eine einzigartige stolze Purple Pflanze, die einen narkotischen, würzig haschigen Geruch verströmte, welcher dem äußeren atemberaubenden Erscheinungsbild in nichts nachstand. Das High war sehr stark — eigentlich schon psychedelisch narkotisch und übertraf jeden 0815 Indoor Skunk.
Die Genetik wussten wir leider nicht. Heute würde ich meinen, es war mit ziemlicher Sicherheit eine purple Afghani (am ehesten vielleicht Twilight). Bestimmt war es kein Purple Haze (Original Positronics), denn ich kam einmal in deren Genuss, und das war etwas völlig anderes.
Wir mussten einfach die Buds genauer unter die Lupe nehmen und betrachteten die funkelnden Harzkristalle unter einer Tischlampe — so was hatten wir noch nie vorher gesehen. »Magic Bud« war der Name, auf den wir uns einigten für dieses einzigartige Kraut.
Dieser Moment hat einen nie vergessenen Zauber hinterlassen, der mich noch bis heute begleitet!
Leela02AIs ich mir dann Jahre später endlich meinen Traum vom Innenanbau erfüllte, kam sehr schnell die Sehnsucht hoch, inspiriert durch diesen magischen Moment. Eine PurpleSorte musste her, welche den damaligen Zauber wiederaufleben lässt.
Spontan entschloss ich mich zu einer Blueberry. Das Ergebnis indoor war ernüchternd. Leider keine blauen Blüten, dafür umso mehr Bananen. Outdoor kam diese Genetik schon viel näher ran, aber ich wollte auch indoor violettes Weed ernten.
Ein befreundeter Grower aus Israel riet mir, eine Klimaanlage zu installieren, um die Farbenpracht zu Mutterpflanze gehalten zu werden. Aber zumindest der Faktor mit dem heiß ersehnten violett war erfüllt – beim Indica Phänotyp.
Darum zog ich trotzdem die Kreuzungen durch. Der HDF-Mann zeigte in der Blüte Farbe. Also bestäubte ich meine damaligen Lieblingsweibchen mit seinem Pollen.
gespannt beobachtete ich jeden Tag das Feld meiner erstmals gezielt gekreuzten Hanfkinderchen.
Die HDF x Grüne Hessin Kreuzungen brachten eine Vielzahl von verschiedenen polyhybriden Phänotypen hervor:
Dabei stach die Leela sehr heraus mit ihrer einfachen stabilen Struktur und den schönen dunkelgrünen Indica-Blättern. Die Blüten wurden sehr früh mit einem Hauch schimmerndem Violett überzogen, und das kompromisslos auch bei hohen Temperaturen. Der Duft erinnerte mich – wenn ich die Augen schloss – an diese kleinen Walderdbeeren, nur dass sie in meiner Phantasie eben lila statt rot waren. Als nach so Wochen Blüte die Calyxen überall nur so rausschossen aus den festen Blütenständen, erlebte ich wieder einen dieser unvergesslichen euphorischen Momente. Das nahezu perfekte Blattblüten-Verhältnis machte das Ernten zu einer Freude.
Egal, ob als Busch oder als Mai n bud pflanze gegrowt, der Ertrag ist überdurchschnittlich – Hessin sei Dank!
Bei der Namensgebung suchte ich nach einem Begriff, der die wunderschöne Farbe zum Ausdruck bringen kann, eine erotische weibliche betörende Komponente beinhaltet und nicht von dieser Welt ist. Sexy Leela aus Futurama hat es mir angetan!
Beim Hanf gibt es verschiedene Arten von Purple. Die Leela hat eher dieses ins Rote ziehende Violett. Typisch für dieses genetische Merkmal ist, dass das High mittelstark ist – kein Knock-Out-Weed. Der Geschmack kann sehr gewöhnungsbedürftig sein.
Es ist heutzutage sehr —schwer, etwas Neues zu finden auf dem mittlerweile unüberschaubaren Markt mit Hanfsamen, wo bei x Seedbanken Kreuzungen sogar unter dem gleichen Namen vermarktet werden.
Eigentlich jeder Cannasseur hat in seinem Leben mindestens eine solche  Schlüsselbegegnung mit einer Pflanze, welche ihn für ein Leben lang prägt auf der Suche nach dem perfekten Kraut. Wenn man eine Vision hat, sollte man ihr folgen, ihr Vertrauen schenken und sich führen lassen. Es lohnt sich nicht nur beim Hanf! Auf der Suche nach seinem Traumkraut können beim »Strainhunting« Freundschaften fürs Leben entstehen!
Die Leela ist für mich aber sicher nicht die Endstation meiner Vision. Leela ist für mich auch nicht nur eine violette Hanfpflanze. Sie ist eher ein Symbol dafür, dass man nie am Ziel ist, und wenn man seinen Träumen folgt, dafür kämpft, immer wieder auch was unerwartetes Neues entstehen kann.
Das macht in meinen Augen auch die unendliche Vielfalt der Hanfpflanze für mich aus! Am schönsten ist es natürlich, diese Magie mit den Menschen teilen zu können. Ich empfinde jedes Mal eine riesengroße Freude, wenn ich die Leela irgendwo wachsen sehe, und sie die Gärtner schon sehr früh in der Blüte zu verzaubern vermag.
Besonderer Dank geht an den grünen  Hessen, ohne den die Leela nie das Licht der Welt erblickt hätte.

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