EIN WEITERES HAZE MEISTERSTÜCK – SOUTH STAR von Kiwiseeds

 

Nachdem er ihre Congo Haze mit fantastischen Ergebnissen angepflanzt hatte, war er neugierig auf weitere Haze-Varianten der niederländischen Samenbank Kiwiseeds und entschied sich. ihre South Star (50% Sativa, 50% Indica) ebenfalls einem Test-Grow zu unterziehen.

Kiwiseeds preist diese Sorte als „Juwel des Südhimmels” an, „das Ergebnis jahrelanger Züchtungsarbeiten down under in Australien.” Für die Züchtung der South Star wurde die berühmte Original Haze mit einer schnellblühenden männlichen Northern Lights #5-Pflanze gekreuzt — zweifellos ein perfektes und sehr klassisches Kreuzungsszenario. Kiwiseeds verspricht einen „göttlichen Geschmack und ein stark erhebendes High, das stundenlang anhält.” Mit einer Blütezeit von nur 60-70 Tagen ist South Star für eine zur Hälfte Haze-haltige Sorte äußerst schnellblühend, und sie wächst indoors zu einer gut überschaubaren durchschnittlichen Höhe von 100-120 cm heran, bei einer Ertragsleistung von 300-400 Gramm pro Quadratmeter. South Star ist bislang nur als reguläre Sorte verfügbar. Beim Spannabis Champions Cup 2007 belegte sie den dritten Platz in der Outdoor-Kategorie.
Aufgrund der Tatsache, dass The Doc zur gleichen Zeit noch zwei andere Sorten anbaute, säte er nur fünf der zehn South Star-Samen aus. Er weichte die Samen zunächst über Nacht in Wasser ein und pflanzte sie anschließend in Jiffy Pots ein, die er in einem kleinen beheizten Mini-Gewächshaus aufstellte. Die fünf South Star-Samen keimten ohne Verzögerung und erschienen schon nach ca. drei Tagen an der Oberfläche. The Doc beleuchtete die Sämlinge zunächst mit zwei 125 Watt CFL-Leuchten (6400 K), um in den ersten Wochen kompaktes Wachstum zu gewährleisten. Eine Woche nach der Keimung topfte er die Jiffy Pots in 11 Liter-Pflanzcontainer um, natürlich nicht ohne vorher das die Jiffys umgebende Netzgewebe zu entfernen. Zwei Wochen nach der Keimung waren die Pflanzen ungefähr 20 cm hoch gewachsen und offenbarten ein sehr homogenes Wachstumsverhalten. Sie legten sich von Anfang an mächtig ins Zeug und zeigten sehr lebendiges Wachstum mit einem frühen Beginn üppiger Seitenverzweigung. The Doc ersetzte nun die beiden CFLs mit zwei 600 Watt Planta Star SOUTH star02HPS-Lampen. Eine Woche später, bei einer Höhe von 34-37 cm, leitete er die Blüte ein, indem er die tägliche Lichtperiode von 18/12 auf 12/12 umstellte. Zudem tauschte er die beiden Planta Star HPS-Lampen gegen zwei 600 Watt und eine 400 Watt Osram Son-T Plus-Lampe, um ein perfektes Lichtspektrum für die Blüte bereitzustellen. Nach einer Woche in der Blütephase hatten alle fünf South Star-Pflanzen ihr Geschlecht verraten, zwei erwiesen sich als weiblich, drei als männlich. Dieses Mal erwischte The Doc das Geschlechterverhältnis also nicht ganz so günstig, „aber das ist eben das Zahlenspiel von Mutter Natur, das manchmal mit mehr weiblichen und manchmal mit mehr männlichen Pflanzen ausgeht”, dachte er. Doch jene beiden weiblichen South Star-Plants waren allerfeinste Exemplare der Art Cannabis Sativa, es war eine reine Freude für The Doc, diese Schönheiten anzusehen, die nun ca. 50 cm hoch und sehr buschig waren, mit vielen Seitentrieben, an denen sich klar Sativa-dominante Laubblätter befanden. Nach zwei Wochen Blüte berichtete The Doc: „Es braucht eine Weile, bis die Blüte voll in Schwung kommt, die beiden Pflanzen strecken sich noch stark und sind gerade zaghaft dabei, jene ersten „Blütenröschen” entlang der Zweige zu bilden. Eine Woche später hatten diese sich deutlicher herausgebildet, aus vielen kleinen Blütenkelchen bestehend, die Blütestruktur von South Star war also klar von der Sativa-Seite geprägt, von Indica war nicht viel zu sehen. Nachdem sie drei Wochen in der Blütephase verbracht hatten, waren die beiden Pflanzen 80 und 85 cm hoch, sie wuchsen also weiterhin sehr einheitlich, und eine Woche später hatten sie eine Höhe von ca. 100 cm erreicht. Es wurde offenbar, dass die Gestalt der South Star-Pflanzen am Ende eine klassische Sativa-Christbaumstruktur aufweisen würde.
Nach der fünften Blütewoche betrug ihre Höhe 110 und 120 cm, und die beiden Pflanzen verströmten nun einen tropisch-fruchtigen, süßen Duft, der durch eine leicht würzige Haze-Note abgerundet wurde. Die Harzproduktion der Pflanzen war noch nicht voll in die Gänge gekommen, in der zurückliegenden Blütewoche hatte sie aber schon deutlich angezogen, und The Doc erwartete, dass South Star am Ende noch sehr harzig und klebrig werden würde. Und auch in Sachen Blüteproduktion war er optimistisch, dass diese im weiteren Verlauf der Blüte noch förmlich explodieren würde. „Wie es sich für eine Sativa-dominant blühende Sorte gehört, braucht es eine Weile, bis die Buds schön dicht, voluminös und harzig werden, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt geht dann richtig die Post ab!” merkte The Doc an. Und schon die folgende Blütewoche sollte diese Einschätzung des GrowVeterans bestätigen, die Pflanzen schickten sich nun an, deutlich mehr Energie in die Verdichtung der Blütenstände zu stecken als in die Streckung der Triebe. „Yes! Nun kann der Sativa-Spaß beginnen”, frohlockte The Doc nach sieben Wochen in der Blütephase, „Die Buds werden dichter und dichter, sich aus zahllosen einzelnen Blütenkerzen zusammensetzend. Wenn ich nicht wüsste, dass South Star einen Indica-Vater hat, würde ich annehmen, dass diese beiden Pflanzen genetisch aus 100% Sativa bestehen. Es ist erstaunlich, wie es der Züchter offenkundig geschafft hat, den genetischen Einfluss des Indica-Vaters auf die Verkürzung der Blütephase und Erhöhung der Blütendichte zu begrenzen. Nach acht Wochen Blüte war The Doc sehr beeindruckt von dem Erscheinungsbild seiner beiden South Star-Plants, die von unten bis oben mit zahlreichen, wunderbar dichten Sativa-Buds beladen waren. Er berichtete: „Immer mehr Blütennarben verblühen, ändern ihre Farbe von weiß zu orange-braun, was ein Anzeichen dafür ist, dass die Pflanzen sich nun allmählich darauf vorbereiten, in ungefähr zwei Wochen die Zielgerade zu erreichen, was dann perfekt im Blütezeitplan liegen würde.”
Am Ende der neunten Blütewoche bemerkte The Doc jedoch, dass die beiden Pflanzen noch mal einen frischen Schub in Sachen Blütenbildung erhalten hatten und auf einmal wieder etliche frische weißnarbige Blüten hervorbrachten, was ihre Blütedauer vermutlich auf über zehn Wochen ausdehnen würde. Er notierte: „Die Buds werden aber immer noch dichter und schwerer, zudem tritt immer noch neues Harz auf Blüten und Blütenblättern aus, also warte ich gern auch ein paar Tage oder eine Woche länger, das Ganze scheint mir rekordverdächtig zu werden, zumindest bei einer der beiden Pflanzen.” Nach der zehnten Blütewoche, dem offiziellen Ende der Blütephase, ging es also noch weiter und The Doc reduzierte den täglichen Lichtzyklus nun von zwölf auf acht Stunden, weil er hoffte, dass diese Prozedur die finale Harzbildung noch mal maximieren würde. Und es funktionierte tatsächlich, in der elften und letzten Blütewoche wurden die beiden South Star-Plants endgültig üppig silbrig-weiß, ihre enorme Menge an dicht gepackten kleinen Harzdrüsen glitzerte schillernd und sehr verlockend, und es überraschte nicht, dass auch ihr Geruch nach dieser letzten Blütewoche einen höchst intensiven Gipfel erreicht hatte. Am Ende waren sie bei einer Höhe von ungefähr 150 und 165 cm angelangt, deutlich höher als erwartet, aber jeder Extra-Zentimeter bedeutete einen Ertragszuwachs an Blüten, so dass The Doc über dieses ausgeprägt starke Sativa-Wachstum und SOUTH star03—Blühen durchaus erfreut war. Nach elf Wochen Blüte, ausgerechnet am Sylvesterabend, feuerte The Doc seine beiden silbernen South Star-Ernteraketen.
Drei Wochen später, nachdem die Buds langsam und schonend getrocknet worden waren (inklusive leichter Fermentierung), legte The Doc seine South Star-Ernte auf die Waage und war von dem angezeigten Ergebnis absolut geplättet: Eine Pflanze hatte krasse 220 g Blüten abgeworfen, die andere immer noch erstaunliche 194 g. Das 220er-Exemplar setzte sich damit auf Platz zwei, ganz knapp hinter Congo Haze (225 g), in der Kategorie „Einzelpflanzen mit dem höchsten Ertrag aller Zeiten.” Und das Durchschnittsgewicht der beiden South Star-Pflanzen übertraf das der Congo Haze sogar noch, was aber nicht repräsentativ sein muss, da es sich nur um zwei Pflanzen handelte und bei Congo Haze seinerzeit sieben. Aber eingedenk der famosen Congo Haze- und Mako Haze-Pflanzen, die er zuvor gegrowt hatte und die sich eben auch in größeren Stückzahlen als sehr homogen erwiesen hatten, nahm The Doc an, dass dieses South Star-Ernteergebnis wohl das tatsächliche Erntepotenzial dieser Sorte widerspiegelte.
Nach dem Trocknungsprozess ging von den sehr schön geformten South Star-Buds immer noch ein fruchtig-süßer Duft mit gewissem Haze-Unterton aus und schmeichelte der erfahrenen Grower-Nase des Docs. Und ihr High offenbarte nichts anderes als Sativa-Kraft in Höchstform, The Doc erlebte einen sehr kribbeligen, stark anregenden glasklaren Turn, der ihn für Stunden sky-high und körperlich frisch hielt, „einfach brillant, genau was ich von diesen phänotypisch reinen Sativa-Buds erwartet hatte”, sagte er, „Kiwiseeds hat es auf meisterhafte Weise verstanden, jenes begehrte kristallklare Haze-High in dieser Sativa/Indica-Hybride zu bewahren. Und der Geschmack ist wirklich göttlich, dieses fruchtig-süße Aroma mit Haze-Note zergeht förmlich auf der Zunge.”
Insgesamt präsentierte sich South Star also als ein weiteres Haze-Meisterstück von Kiwiseeds — diese Jungs verstehen ihr Handwerk ohne Zweifel exzellent! Kiwiseeds wartet hier einmal mehr mit einem überragenden Verhältnis von Preis zu Leistung auf.

Kultivierungsdaten
Genetik: South Star (Original Haze x NL#5)
Wachstumsphase: Hier: 21 Tage (nach erfolgter Keimung)
Blütephase: Hier: 77 Tage, allgemein 60-70 Tage
Medium: Plagron Standard Mix, 11 Liter-Töpfe
pH: 6,2-6,8
EC: Wachstum: 1,2-1,6 mS
Blüte: 1,6-2,0 mS
Beleuchtung: Erste Wachstumswoche: 2x 125 Watt CFL (6400K)
Danach: 2x Planta Star 600 W
Blüte: 2x Osram Son-T Plus 600 W + 1x 400 W
Temperatur: 24-28°C (tagsüber)
18-21°C (nachts)
Luftfeuchtigkeit: Wachstum: 40-60%
Blüte: höchstens 50%
Bewässerung: von Hand
Düngung: HeSi Blühkomplex, ab der 4. Blütewoche HeSi Phosphor Plus
Zusatzmittel: Nitrozyme, Enzyme, Bio Plus, Root Complex
Höhe: 150 und 165 cm
Ertrag: 194 und 220 g

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