KUSH RELOADED – MK-ULTRA TRIFFT AUF CHEMDAWG 91

 

Dank des Besitzes der legendären ,,Colorado heavyweight Chemdawq 91″, der berühmten Mutter sowohl von OG Kush als auch East Coast Sour Diesel, ist T.H. Seeds aus Amsterdam in der Lage, aufregende Kush-Sorten zu züchten, die aus der Masse herausragen. Im Fall von Cold Creek Kush kreuzten sie ihre äußerst populäre MK-Ultra (G13 x OG Kush) mit Chemdawq 91, was zu einer super-potenten und ertragreichen mostly Indica Kush-Hybride führte, die das Blühverhalten, das man normaler Weise von KushSorten kennt, auf den Kopf stellt, indem sie dazu neigt, sich während der Blütephase (60.67 Tage) beträchtlich zu strecken, bis zu mehr als der doppelten Höhe nachdem sie in Blüte geschickt wurde. Die Pflanzen pendeln sich am Ende bei 110.130 cm ein und liefern Erträge von 350-450 q pro Quadratmeter. Cold Creek Kush erhielt schon früh großen Beifall, als sie in der IndicaKategorie des High Times Cannabis Cup 2010 den zweiten Platz belegte. Zudem haben medizinische Anwender davon berichtet, dass sie ganz hervorragend wirksam gegen z. B. chronische Schmerzen, Multiple Sklerose, Übelkeit oder Schlaflosigkeit sei.

KUSH RELOADED03The Doc, ein berüchtigter Verehrer aller Arten von Kush-Genetik, freute sich darauf, die Qualitäten der Cold Creek Kush auf den Prüfstand zu stellen und säte ein komplettes Päckchen regulärer Samen aus. Er legte sie anfangs zwischen Lagen feuchten Küchen­papiers, und als — sehr schnell — die weißen Keimwurzeln erschie­nen, setzte er sie behutsam einzeln in 3 Liter-Töpfe, befüllt mit Sämlingserde. Lediglich ein Samenkorn benötigte deutlich länger für die Keimung als die anderen, die Schalen hatten sich gerade erst geöffnet, aber The Doc beschloss, ihm alle Zeit zu geben, die es benötigen würde. Aufgestellt in einer kleinen, mit zwei TLC 150 W High-Efficiency CFL-Leuchten bestückten Grow-Box, gelangten die neun schnellen Sämlinge blitzschnell an die Erdoberfläche und richteten sich dort auf.

Nach einer Woche Wachstum waren sie ca. drei cm hoch und hatten bereits drei Internodien, sie wuchsen in der Anfangsphase also sehr kompakt und auch sehr homogen. In der Zwischenzeit war auch der langsame zehnte Samen gekeimt. The Doc versetzte alle zehn Pflanzen in den eigentlichen Growraum, wo die Cold Creek Kush-Jungpflanzen reichlich Licht von einer 600 Watt Planta Star HPS-Lampe 18 Stunden pro Tag erhielten. Dies sollte ihnen sehr gut bekommen, denn schon eine Woche später wiesen sie bereits 5-7 Internodien auf, bei 10-12 cm Höhe, wobei der zehnte Sämling natürlich noch deutlich hinterherhinkte. The Doc topfte die Pflanzen nun in 11 Liter-Töpfe um, befüllt mit Plagron Standard Mix-Erde, zu der er vorher 5% Blähton und Hornspäne hinzugefügt hatte. Sodann verbrachten sie weitere zehn Tage in der vegetativen Phase.

Nach dreieinhalb Wochen Wachstum leitete er durch Verkürzung der Lichtperiode von 18/6 auf 12/12 die Blüte ein. Zeitgleich installierte er zwei GIB Lighting 600 Watt und eine 400 Watt Osram Son T Plus HPS-Lampe, um für die Blüte ein optimales Lichtangebot zu schaffen. Die Cold Creek Kush-Pflanzen hatten sich zu buschig-gedrungene Pflanzen mit sehr gut gedeihenden Seitentrieben und erstaunlich großen Laubblättern entwickelt und nun eine Höhe von 35-40 cm erreicht. The Doc war sich bewusst, dass trotz des zu erwartenden Streckungseffekts wohl eine etwas längere vegetative Phase ideal gewesen wäre, aber er growte im selben Raum noch zwei Sativa-lastige Sorten und befürchtete, Platzprobleme zu bekommen. Aber selbst in diesem jungen Lebensalter schalteten die ersten Cold Creek Kush-Pflanzen innerhalb von vier Tagen auf Blüte um, bei fünf von Ihnen konnte The Doc da schon die ersten weiblichen Vorblüten erkennen, männliche Exemplare waren nicht dabei. „Bisher eine sensationelle Femi-Quote, ich hoffe, dass es so weiter geht…“, notierte The Doc. Weitere drei Pflanzen sollten sich als weiblich herausstellen und nur zwei als männlich, so dass eine grandiose Weiblichkeitsquote von 80% gegeben war. Nach zwei Wochen Blüte berichtete The Doc: „Allerdings haben sie sich mittler­weile in zwei verschiedene Höhen-Phänotypen aufgeteilt, vier der Pflanzen haben sich in den ersten beiden Blütewochen beträchtlich gestreckt, die anderen vier aber deutlich weniger, offensichtlich, weil sie von höherem Indica-Anteil sind, was sich auch in Form von breiteren Blätter ausdrückt.“

KUSH RELOADED02Das unterschiedliche Streckungsverhalten hielt auch in den folgenden Blütewochen an, aber alle acht Pflanzen legten gleichermaßen viel Energie in die lebhafte Produktion weiblicher Blütencluster und saftiger Harzdrüsen, bereits nach vier Blütewochen trumpften die Cold Creek Kush-Pflanzen mit dichten weißen Harzteppichen auf den Blütenkelchen und —blättern auf, was für eine köstliche Aroma­mischung aus einer blumig-süßen Grundnote und öligen Untertönen sorgte. Nach fünf Wochen Blüte war der Streckungseffekt am Ende angelangt, wobei die drei längsten Pflanzen nun 100-115 cm maßen, weitere vier 75-95 cm und der eine Spätstarter noch an der 60 cm-Marke knabberte, jedoch ein sehr ausladendes Profil hatte, mit vielen langen Seitenzweigen und bereits hübsch großen Blüten. Diese fünf niedriger wachsenden Pflanzen wucherten so dicht, dass The Doc einige der großen Laubblätter herausnahm, um die Blütenproduktion der unteren Zweige zu optimieren.

Nun ging es um nichts anderes mehr als die Erzeugung dicker harziger Blüten, in den verbleibenden Blütewochen reizten die CCKs ihr volles Blütepotenzial aus. Die drei längsten Pflanzen, mit einem offenkundig stärkeren Sativa-Einfluss, produzierten ein bemerkenswert hohes Blüten/Blätter-Verhältnis, aber auch jene kürzeren, mehr Indica-geprägten Exemplare offenbarten ein sehr attraktives Blüteschema, mit vielen weißen Blütennarben, die sich zum Ende der Blüte hin orange verfärbten. Nach fast acht Wochen Blüte waren alle Blütenkelche und —blätter mit Bergen von Harzdrüsen übersät. The Doc: „Was für ein freudig stimmender Anblick — die Pflanzen sind von unten bis oben mit festen klobigen Blüten beladen, von denen einige in 4-5 Tagen reif sein könnten, während einige andere Pflanzen wohl ein bisschen länger brauchen werden.“

Die ersten drei Pflanzen wurden nach 59 Blütetagen geerntet, die anderen fünf brauchten 62-65 Tage. Am Ende waren die CCKs 85­122 cm hoch geworden, nur der Spätstarter tanzte aus der Reihe, bei lediglich 65 cm Höhe, was er aber durch eine besonders üppige Blütenproduktion kompensieren konnte. Als die Ernte getrocknet und gewogen war, fand sich The Doc im Besitz von 730 g Cold Creek Kush-Blüten (= ca. 91 g pro Pflanze im Durchschnitt, die beste Pflanze hatte 118 g abgeliefert), die toll aussahen und dufteten: Sehr harzig, steinhart und mit einem exquisiten Duftbouquet aus­gestattet, dass auch noch eine leicht fruchtige Unternote erhalten hatte, die sich zur blumigen Süße und dezenten Ölnote gesellte, ein sehr komplexes Aroma. Beim Geschmack kam die Fruchtnote indessen nicht durch, neben der Grundsüße aber das ölig-würzige Element der Chemdawg 91 dafür umso mehr, es blieb nach dem Ausatmen des Rauches sogar noch längere Zeit wohlschmeckend im Mund präsent. Das CCK-High nahm sehr schnell von The Doc Besitz, schon nach einigen Zügen fuhr ein mächtig starker Sativa­Turn in seinen Kopf und Körper ein und sorgte für ein aufhellendes und erhebendes Up-High. Aber dieser kristallklare Effekt sollte in dieser Form nicht besonders lang anhalten, denn schon bald mischte auch eine anständige Portion lndica-Stonedness mit. Insgesamt ein sehr starkes, anderthalb Stunden anhaltendes High, das The Doc körperlich tiefenentspannte und ihn in euphorischer Stimmung hielt. „Kush reloaded — Dies ist definitiv eine weitere superbe Kush-Sorte von T.H. Seeds“, bilanzierte The Doc, „mit ungewöhnlichen Quali­täten beim High und einfach anzupflanzen; qualitativ und quantitativ sehr lohnenswert.“

 

Kulturdaten

Genetik: Cold Creek Kush (Chemdawg 91 x MK-Ultra)

Vegetative Phase: hier: 25 Tage nach der Keimung

Blüte: hier: 59-65 Tage, allgemein 60-67 Tage

Medium: Plagron Standard Mix mit 5% Blähton und Hornspänen, 11 Liter-Töpfe

pH: 6,0-6,5

EC: Vegetative Phase: 1,2-1,6 mS Blütephase: 1,6-2,0 mS

Licht: Erste 2 Wachstumswochen: 2x TLC 150 CFLs

Danach im Wachstum: 2x Osram Plantastar 600 W HPS

Blütephase: 2x GIB Lighting 600 W + lx 400 W Osram Son

T plus HPS

Temperatur: 24-28°C (tagsüber) 20-22°C (nachts)

Luftfeuchtigkeit: Vegetative Phase: 40-60% Blütephase: max. 50%

Bewässerung: manuell

Dünger: HeSi Blühkomplex, aber der vierten Blütewoche HeSi Phosphor Plus

Zusätze: Plagron Seed Buster Plus, HeSi SuperVit und Wurzelkomplex

Höhe: 85-122 cm (eine Pflanze 65 cm)

Ertrag: 730 g von acht Pflanzen

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