Delahaze – Neue Haze-Power von Paradise Seeds

 

Eine Mostly-Haze-Sorte fehlte bisher im Portfolio von Paradise Seeds, ob­wohl die Seed Bank von Breeder Luc zu den alteingesessenen Adressen im Business gehört. Diese Lücke wurde nun mit der neuen Sorte „Delahaze“ geschlossen für Spannung im Grow-Raum war also gesorgt

Die genaue Zusammensetzung der Genetik von Delahaze ist, wie stets bei Para­dise Seeds, ein Geheimnis. Haze als ein El­ternteil ist natürlich klar, aber es wird nicht offengelegt, um welche eingekreuzte Indica-Sorte es sich genau handelt. Das Sativa-/In­dica-Verhältnis von Delahaze liegt laut Luc jedenfalls bei 7o:3o und ihr THC-Gehalt bei mindestens 18 Prozent. Bei Haze-Hybri­den stellt sich stets die Frage, wie gut es dem Züchter gelungen ist, in der Kreuzung die begehrten Haze-Charakteristika in Sa­chen Aroma und High zu verändern, .1e su­perben Merkmale der Haze-Elternpflanze ge­netisch stabil zu etablieren. Und die weniger wünschenswerten Haze-Eigenschaften, sehr lange Blütezeit, lang gestrecktes Wachstum und eher geringer Ertrag, aus der Hybride he­rauszuhalten. Dazu braucht man, neben einer profunden Züchtungstechnik, kurzblühende, kompakte und ertragreiche Indica-Genetik. Doch deren lähmende Couch-Lock-Wirkung soll das schwebende Up-High der Haze so we­nig wie möglich beeinträchtigen, der Züchter muss bei einer Haze-Hybride also vieles in Einklang bringen, eine knifflige Aufgabe meistern.Delahaze - Neue Haze-Power von Paradise Seeds 01

Was laut Paradise Seeds natürlich ge­lungen ist – die Delahaze-Sorten­beschreibung verspricht Pflanzen, die in sehr kurzen neun Wochen zur Reife ge­langen, nicht übertrieben hoch werden, sehr hohe Erträge bieten (indoors bis über 50o Gramm pro Quadratmeter, out­doors und im Gewächshaus bis über ein Kilo) und ein euphorisches Up-High so­wie Haze typisches Aroma, verfeinert mit Mango- oder Zitrusnoten, liefern. Wenn solchermaßen mit der Haze-Schelle ge­klingelt wird, springt Mr. Power-Planter immer gleich darauf an wie ein Pawlow­scher Hund, der Klang des Wortes „Haze“ lässt ihn mit der Zunge schnalzen und von Grasblüten in Luxusqualität träu­men. Schnell waren fünf feminisierte De­lahaze-Samen geordert (die Sorte wird ausschließlich in feminisierter Form an­geboten) und zur Keimung in Jiffy-Pots gesteckt. Nach gut vier Tagen konnte Mr. Power-Planter alle fünf Delahaze-Säm­linge an der Oberfläche begrüßen und verwöhnte sie mit dem idealen Lichtspek­trum einer 115 Watt starken CFL-Lampe (420o Kelvin). Weil Paradise Seeds De­lahaze als sehr wüchsige und reich ver­zweigte Pflanze beschreibt und er außer Delahaze in seinem Blüteraum noch an­dere Sorten am Start hatte, der Platz also begrenzt war, leitete Mr. Power-Plante bereits fünf Tage nach der Keimung die Blüte ein. Sicherlich ungewöhnlich früh, aber er kalkulierte, dass die Pflanzen auch so noch groß genug werden würden, weil davon auszugehen war, dass sie sich in der Blütephase noch tüchtig streck­ten. Nach der Umstellung der Photoperi­ode von 18/6 auf 12/12 dauerte es wegen der sehr kurzen vegetativen Phase natur­gemäß deutlich länger als gewöhnlich, bis sich die ersten weiblichen Vorblüten zeigten, aber alle Plants fingen nach gut zwei Wochen bestimmungsgemäß damit an, weiblich zu blühen.

Dank einer 600 Watt starken HPS-Lampe von GIB Lighting legten sich die Dela­haze-Plants wachstumsmäßig wie erwar­tet noch stark ins Zeug und trieben wäh­rend der Blüte etliche Seitenzweige aus. Schon nach wenigen Blütewochen entwi­ckelte sich starker Harzbesatz, und die Plants fingen an, einen markanten, süß­lichen Duft an den Tag zu tegen. Ihre Blü­tenform war teilweise unterschiedlich, manche hatten mehr Indica-Attribute, manche weniger. Doch alle fünf Pflanzen bildeten kompakte Buds aus und formten eine langgezogene Top-Cola. Es ergaben sich auch gewisse Höhenunterschiede bei den fünf Pflanzen, eine war am Ende be­sonders hoch, eine besonders niedrig (65 cm) und die anderen drei fast gleich hoch (83 bis 93 cm). Alle fünf Delahaze-Plants bestanden den Femi-Test mit Bravour, es war nicht eine männliche Blüte zu finden im Pflanzenbestand. Auch die Blütezeit­vorgabe von Paradise Seeds kam sehr genau hin, pünktlich nach neun Wochen konnte Mr. Power-Planter zur Ernteschere greifen. Das Aroma aller Pflanzen war am Ende tatsächlich fruchtig und hazig zu­gleich geworden, wobei die Fruchtnoten zum Teil leicht unterschiedlich ausfie­len, eine Pflanze z. B. roch nach Nekta­rine, eine andere wiederum, wie angege­ben, nach Mango.

Auch die Top-Colas der mittleren und unteren Triebe waren sehr wohlge­formt und fest geraten, so dass nach der Trocknung ein recht stolzer Ertrag ver­zeichnet werden konnte. Bis zu 45 Gramm pro Pflanze, im Durchschnitt

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