Ballerblume 6 und Tramuntana Star

 

Die kleine, aber feine Samenbank Mallorca-Seeds macht in letzter Zeit immer häufiger von sich reden. Grund genug, mal einen Testgrow mit Samen zu starten, die im mediterranem Klima reifen durften.

Die Wahl fiel auf die beiden neuesten Variationen, Ballerblume 6 und Tramuntana Star!

Jeweils 10 reguläre Samen standen zur Verfügung. Bezüglich der Genetik ist lediglich soviel klar: Es handelt sich um Hybriden aus Skunk, Afghan und einer “seltenen Sativa mit einer kurzen Blütedauer”. Mehr hat der Breeder beim besten Willen nicht verraten wollen. Die 20 Samen wurden direkt in kleine Anzuchttöpfe mit leicht vorgedüng­ter Erde (LightMix) gesetzt. Innerhalb von 48 Stunden zeigten sich 18 kleine Köpfchen, das 19. liess einen Tag länger auf sich warten. Nummer 20 – eine Tramuntana Star – hat leider nicht das Licht der Welt erblickt.

Die erste Woche standen die Keimlinge unter einer 110 Watt LSR und wurden von unten mit einem Heizkabel gewärmt. Das hat für ein massives Wurzel- und ein stetiges Längenwachstum gesorgt. Nach einer Woche wurden die Jungpflanzen in einen 1L Topf umgesetzt, vor der Blüte wurde noch einmal in die Endgrösse von 7 L umgetopft. Nach dem Umtopfen wurden die Pflanzen unter eine 250 Watt MH gestellt und 10 weitere Tage ins Wachstum gestellt. Schon jetzt sah man einen deutlichen Unterschied in der Wuchsform der beiden Strains. Während sich die Ballerblume 6 kerzengerade auf den Weg nach oben machte, bildete die Tramuntana Star zahlreiche Seitentriebe aus und erinnerte mehr an eine lndica. Alles in allem aber zeigten sich beide Strains noch sehr homogen. Die Internodien blieben bei allen Pflanzen angenehm klein. Nach 21 Tagen Vegetation stellte man die Pflanzen unter eine 400 Watt NDL in die Blüte. Gleichzeitig wurde das erste Mal gedüngt und dabei die Bio-Reihe von Advanced Nutrients verwendet, die mit mit CarboLoad, BigBud, Overdrive, Organic-B. SensiZym und dem THC-Verstärker von Organik vervolls­tändigt wurde. Der EC bewegte sich dabei zwischen 1.5 und 1.8.

Die Ballerblume 6 verträgt allerdings in Blütewoche 5 und 6 einen EC von bis zu 2.2. 9 Tage nach demBallerblume 6 Umstellen der Photoperiode zeigten sich die ersten Blütenansätze. Nachdem man sich von 5 Männchen verabschieden musste, blieb für den Rest genug Platz, um sich frei zu entfalten. Täglich legten sie im Stretch mehrere Zentimeter an Höhe zu, wobei sich der Trend fortsetzte und die Ballerblume 6 stär­ker in die Höhe schoss, als ihre Schwester. Dabei verteilten sich bei der Tramuntana Star die Blüten gleichmässig über die ganze Pflanze, während sich die BB 6 an der Ausbildung eines massiven Headbuds zu schaffen machte. Auffällig blieb bei beiden Strains die absolute Gleichmässigkeit inn Wuchs. Von Samenpflanzen werden eigentlich Ausreisser nach oben und unten erwartet.

Beide Strains fingen schon in der dritten Blütewoche extrem zu riechen an. Die Köpfe der Ballerblume 6 wurden dabei von einem durchdrin­genden Geruch umweht, während sich um die Blüten der Tramun­tana Star ein Duft von Katzenurin (!) breit machte. Daran sollte man sich aber nicht stören. Der Geruch verschwindet beim Trocknen und macht einem sehr angenehmen, frischen Aroma Platz, das im Fall der BB 6 an Pralinen und Bonbonläden erinnert!

ln der 5. Woche wurde der EC-Wert für die BB 6 auf 2.0 angehoben.

Zu dem Zeitpunkt war schon klar, dass sie gut eine Woche länger stehen bleiben wird, als die Tramuntana Star, die schon in der End-phase ihrer knapp siebenwöchigen Blütephase war und bereits die ersten braunen Stigmen zeigte. Die Harzproduktion war bei beiden in vollem Gang, und die Blüten waren nicht mehr in der Lage, ihre klebrige Fracht bei sich zu behalten und entliessen Massen von Kris­tallen auf die blütennahen Blättchen.

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