Cypripedium Gartenorchidee

  • Oktober 9, 2016
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Die spektakulärste terrestrische Orchidee!

Pflanzung

Die Cypripedium ist eine Gartenorchidee, die, was ihren Nährboden betrifft, eine der anspruchsvollsten ist. Wenn Ihr Boden sehr kompakt oder lehmig ist, empfehlen wir Ihnen, ein Pflanzloch auszuheben. Graben Sie ein ca. 40 cm tiefes Loch, bedecken Sie den Boden mit einer Dränageschicht (Lavastein oder kleine Kieselsteine) und füllen Sie es mit dem hiernach empfohlenen Nährboden auf. Die Cypripedium fühlt sich wohl in Böden, die arm an organischer Substanz und gut dräniert sind. Es wird empfohlen, den Boden mit (mindestens 50%) mineralischem Nährboden aufzulockern, wie Sand, Argex, Perlit oder im Idealfall Lavastein (Vulca). Als organische Substanz können Sie etwas fein zerkleinerte Tannenrinde, einen Kompost aus Blättern oder Kokosfasern hinzufügen. Es ist wichtig, dass die Rhizome der Cypripedium im Sommer nicht austrocknen, aber auch, dass sie im Winter nicht unter Wasser stehen. Die verschiedenen mineralischen Nährböden gewähren im Sommer einen guten Rückhalt der Feuchtigkeit und begünstigen während des Winters eine gute Dränage. Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir Ihnen Anki-Blumenerde (Fertigmischung aus Torf, Lavastein und zerkleinerter Rinde), die sich speziell für Gartenorchideen eignet.

Düngung und Behandlung zur Schädlingsbekämpfung

Die Cypripedium mag keinen Dünger. Sie können allerdings auch (in Maßen) einen Langzeitdünger wie Osmocote verwenden. Er kann im Frühjahr aufgebracht werden, wenn die Keimlinge beginnen, aus dem Boden zu sprießen.

Wenn Ihr Garten häufig von Schnecken heimgesucht wird, empfehlen wir unbedingt die Verwendung eines Antischneckenmittels, zumindest im Frühjahr, wenn neue Triebe hervorkommen. Denn die jungen Keimlinge der Cypripedium sind für diese Schädlinge sehr attraktiv.