GRUNDLAGEN UN BASICS von HANFSAMEN

 

In diesem Artikel dreht sich alles um das Thema Samen. Ich werde den Aufbau und die Inhaltsstoffe des Saatgutes genauer unter die Lupe nehmen und die verschiedenen Methoden zur Bestäubung und Saatgut­produktion ausführlich beschreiben. Doch bevor ich mich ganz der Verschmelzung von Ei und Samenzelle widme, muss ich erst einmal die Grundlagen und Basics erklären. Ich befasse mich darum zuerst mit der Keimung, der Lagerung und der Ernte der Seeds.GRUNDLAGEN UN BASICS von HANFSAMEN 01

Hanf ist eine der wenigen Pflanzenarten die der Mensch schon seit Jahrt­ausenden kultiviert. Er hat den Nutzen dieses einzigartigen Rohstoffliefer­anten schon lange erkannt und vorteilhafte Eigenschaften der Pflanzen stetig verbessert. Dabei sind vor allem die Samen und Fasern für Industrie und Handwerk von besonders grosser Bedeutung und Wert.Es gibt nur wenige Pflanzen deren Samen einen derart hohen Nährstoff­gehalt besitzen, dass man sie auch in der Lebensmittel- und Tierfutter Industrie einsetzten kann. Hanfsamen bezeichnet man Botanisch korrekt als Früchte oder einsamige Nüsschen, bei denen der Samen fest in einer harten verholzten Fruchtschale (Perikap) eingeschlossen ist. Dieser inaktive Keim­ling besteht aus zwei grossen Keimblättern (Kotyledonen), deren Zellen als Nährstoffspeicher fungieren, dem unteren Sprossabschnitt (Hypokotyl) und der Keimwurzel (Radicula). Die Keimblätter sind aus ernährungsphysiolo­gischer Sicht kaum zu überbieten. Sie enthalten ein hochwertiges ÖI, viel Proteine, Kohlenhydrate und wichtige Mineralstoffe.

Wie hoch der Gehalt an wertvollen Rohstoffen ist, sieht man bei einem genauen Blick auf die Inhaltsstoffe. Hundert Gramm Hanfsamen enthalten 5g bis 6g Wasser, zwischen 40g und 50g Öl, welches wiederum aus wichtigen Proteinen, Kohlenhydraten, Ballast und Mineralstoffen besteht. Darüber hinaus finden sich grosse Mengen an neun verschiedenen Vitaminen, Aromastoffen, Asche und Chlorophyll, dass auch für den menschlichen Organismus wichtig ist.

Hanfsamen enthalten übrigens keinerlei psychoaktive Stoffe wie „Delta-9-Te­trahydrocannabinol“ oder andere Cannabinoide.

Die für die Rauschwirkung verantwortlichen Verbindungen werden auss­chliesslich in den Trichomen von den Blüten der Pflanze produziert. Sie befinden sich auf den Blättern und Blüten der gesamten Hanfpflanze und nicht auf den Samen selber. Nun kann es aber passieren, dass bei verschie­denen Trennverfahren psychoaktives Harz mit den Samen in Kontakt kommt und Spuren von THC hinterlässt. Aus diesem Grund hat die EU strenge Regelungen und Richtlinien bei der Herstellung von Lebens.- und Futter­mitteln aus Hanfsamen erlassen. Durch komplizierte Messverfahren wird der THC-Gehalt der Samen kontinuierlich gemessen und kontrolliert. Bei einer Überschreitung der zulässigen Werte muss das Saatgut erneut gewaschen und gereinigt werden.

Für Grower und Breeder haben Hanfsamen jedoch eine ganz andere Bedeutung. Ihnen geht es vor allem um die genetischen Informationen, wel­che sich in der DNA befindet und die in jedem einzelnen Samen einzigartig ist. Man könnte also sagen, dass Merkmale wie Blütenbildung, Aroma, Harzbesatz oder die‘ Reifezeit von Anfang an in einem gewissen Rahmen vorgegeben sind. Hanf ist diploid, das bedeutet, dass jede Pflanze zwei fast identische Gensätze besitzt. Ein einfaches Beispiel. Die Eigenschaft der Blattform ist im Gen „a“ gespeichert. Da Hanf zwei Gensätze besitzt, wird die Blattform jetzt durch die Gene „aa“ bestimmt. Man nennt diese einzelnen Information auch „Allel“. Beim Hanf haben wir somit zwei, bis auf sehr kleine Unterschiede identische Allele. Bei der Bestäubung gibt jede Elternpflanze nur einen haploiden Gensatz weiter, so wird aus den einzelnen Gensätzen von männlicher und weiblicher Pflanze wieder eine diploide (2n) Hanfpflanze.

Samen von potenten Hanfpflanzen sind in der Regel zwischen zwei und vier Millimeter breit und bis zu sechs Millimeter lang. Die Form ist elliptisch. Indica Saatgut ist meist etwas kleiner als das von Sativa Pflanzen. Das kann man aber nicht auf alle Sorten übertragen, da der genannte Grössenunterschied nur auf reine Genetiken zutrifft und der heutige Genpool als „sehr vermischt“ gilt. Reife Samen sind braun oder fast schwarz und können auf ihrer Ober­fläche dunkle Marmorierungen aufweisen. Zwar können auch graue oder hellbraune Samen keimen, ausgereifte Seeds sind den leicht unreifen aber immer vorzuziehen.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen in Samengrösse und Form. Nepales­ische Landrassen sind oft nur wenige Millimeter lang und breit und haben die Grösse eines kleinen Stecknadelkopfes. Die Farbe der Samen geht oft ins dunkle, fast schwarze. Marmorierungen sucht man dagegen

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