Männlich oder Weiblich? Wie erkenne ich das Geschlecht?

 

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Immer wieder werden Bilder mit Anfragen zur Geschlechter-Erkennung gepostet. Oft genug in einem neuen, oder in einem falschen Thema. Dabei ist es gar nicht schwer festzustellen welches Geschlecht eine Cannabis Pflanze hat.

Um den Neulingen und den Wissensdurstigen zu helfen, habe ich mich dazu entschlossen einen kleinen Info-Thread zu schreiben, in dem ich die Erkennung erkläre, so dass jeder selbst fähig ist festzustellen welches Geschlecht die Cannabis-Pflanze vor einem hat.
Auch erkläre ich ein wenig den Zusammenhang der Geschlechter. 
Ein paar Tipps zur eigenen Samenproduktion gibt es auch.

Ist meine Pflanze weiblich oder männlich?

Solch eine Anfrage werde ich in diesem Thread nicht beantworten. Dazu gibt es bereits ein Thema und dort könnt Ihr diese Frage – bitte mit brauchbaren Bildern – stellen und die Erfahreneren in diesem Forum werden mit Rat zur Seite stehen.

Ein paar kleine Tipps zu Bildern die Du in dem zuvor genannten Thread postest:

  1. Mach gute Bilder. Die Geschlechtsmerkmale können recht klein sein und sind auf verschwommenen Photos nicht zu erkennen, also wird Dir auch niemand helfen können.
  2. Geh ruhig näher ran. Pflanzen haben keinen Busen den man von weitem sieht. Die Geschlechtsmerkmale bilden sich vor allem an den Internodien (da wo ein Trieb vom Stamm weg wächst).
  3. Warte bis die Pflanze alt genug ist. Es ist unnötig die Pflanze schon in der Vorblüte oder den ersten zwei Wochen der Blütephase auf das Geschlecht zu prüfen.
  4. Benutze ausschließlich die interne Bild-Hochlade-Funktion. Bilder die extern verlinkt sind, sind in diesem Forum nicht gestattet.
1. Der Kampf der Geschlechter
oder: All Hail Discordia!

Cannabis ist eine wunderschöne Pflanze. Sowohl als Männchen, als auch als Weibchen. Aber der Nutzen der Pflanze ist sehr geschlechtsbedingt.

Ob es nun der Industriehanf ist, oder eine die zur medizinischen/berauschenden Wirkung gezogen wird, das Weibchen ist dem Männchen vorzuziehen.

Beim Industriehanf werden so ziemlich alle Komponenten der Pflanze verwertet und dazu zählen auch die Samen, aus denen man Mehl, Öl, Biodiesel und anderes herstellen kann. Männchen hingegen liefern „nur“ Fasern.
Beim berauschenden Hanf ist es ausschließlich die weibliche Pflanze die Blütenmaterial entwickelt in dem die Cannabinoide enthalten sind.

Hinzu kommt, dass ein einziges Männchen mehrere Hektar an weiblichen Pflanzen bestäuben kann, so dass, selbst wenn man es auf die Samenproduktion anlegt, ein einziges Männchen völlig ausreicht um ein ganzes Feld zu bestäuben.
So kommt es eben, dass die meisten Cannabis-Züchter primär weibliche Pflanzen haben wollen.

Warum die Natur aber so unwirtschaftlich vorgeht – durchschnittlich werden nur 60% aller Hanfplanzen weiblich – bleibt vorerst ein Rätsel.

Man muss beim Kauf von Samen davon ausgehen, dass nur etwa jede zweite Pflanze zu einem Weibchen wird, obwohl es manche Züchter gibt, die meinen mit bestimmten Methoden die sexuelle Entwicklung beeinflussen zu können. Dazu aber später mehr.
Es gibt seit einigen Jahren feminisierte Samen. Dabei werden die Samen mit verschiedenen Hormonen behandelt um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass aus ihnen Weibchen werden.
Manche halten dies für einen zu harten Eingriff in die Natur, andere schwören auf solche Samen. 
Feminisierten Samen weisen auch eine höhere Wahrscheinlichkeit zur Bildung von Hermaphroditen (Zwitter) auf. Und das hat einen Grund.

Der Samen selbst hat kein Geschlecht, weist aber eine genetische Tendenz auf, die in die eine oder andere Richtung geht. So kann aus einem Samen, der genetisch die Tendenz zu einem Männchen aufweist (weil diese Gene dominant sind) durchaus auch ein Weibchen werden.
Wenn nun ein Samen, der eine starke männliche Dominanz in den Genen aufweist feminisiert wird, kommt es bei diesem leichter zur Zwitterbildung.

Hermaphroditen bilden sich bei Cannabis in der Regel aber vorwiegend durch Stress. Dazu zählen unregelmäßige Lichtzeiten (zB von 18/6 auf 12/12 und dann wieder auf 18/6) oder durch Umtopfen und anderen Komponenten, wie schlechte Bewässerung. Sogar Erschütterungen und Geräusche können bei Pflanzen Stress auslösen.

Natürlich bilden sich unter solchen Bedingungen gerade bei feminisierten Samen leichter Hermaphroditen, da der Samen möglicherweise eher die Tendenz zum Männchen gehabt hätte und durch den Stress dieser Teil durchdringt.

Hypothetisches Rechenbeispiel:
Wenn man nun 10 normale Samen nimmt und ohne jeglichen Stress bis zum Blühen bringt, sind durchschnittlich 6 Weibchen dabei.
Wenn man 10 feminisierte Samen ohne Stress in die Blüte bringt sind durchschnittlich 9 Weibchen und ein Männchen oder Zwitter dabei.

Würden all diese Pflanzen aber Stress ausgesetzt worden sein, steigt die Zahl der Zwitter an.

So würden es bei den normalen Samen am Ende 4 Weibchen, 3 Zwitter und 3 Männchen sein. Und bei den feminisierten Samen 4 Weibchen und 6 Zwitter.

Die genetische Dominanz in den Samen wird durch die Feminisierung nicht ausgeschaltet, aber unter idealen Umständen umgangen. 
Ob man diesen Eingriff in Kauf nimmt, muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Meine Persönliche Meinung ist aber, dass durch die Feminisierung die Möglichkeit der eigenen Samenproduktion eingeschränkt wird und auf ein Monopol der Samenbanken hinausläuft. So dass man irgendwann nur noch feminisierte Samen von Samenbanken kaufen kann.

Ich tausche aber gerne mal Samen mit anderen Growern, möchte vielleicht auch mal was kreuzen und sehe es als unnötig der Natur in diesem Bereich reinzupfuschen. Wenn ich ausschließlich Weibchen haben möchte, dann geht das auch anders…

2. Die Klonkriege
oder: Wie der Kuckuck kein Nest mehr fand

Die einfachste Möglichkeit von Anfang an genau zu wissen welches Geschlecht eine Pflanze haben wird, ist, indem man einen Ableger, einen Klon, von einer zuvor als Weibchen identifizierten Pflanze nimmt.

Was macht Klone so interessant? Es gibt mehrere Vorteile:

  1. Die Ursprungs-Pflanze ist wahrscheinlich schon ein paar Monate alt und ist dadurch schon „Erwachsen“, das wiederum gewährt eine gewisse Stabilität und die Klone können sofort in die Blüte geschickt werden.
  2. Die Pflanzen – wenn alle Klone einer Mutterpflanze entstammen – werden in der Regel sehr gleichmäßig wachsen, was eine optimale Ausnutzung der Anbaufläche bringt.
  3. Wenn die Mutterpflanze ein gut gewählter Phänotyp (Siehe unten) ist, ist ein guter Ertrag, eine optimale Aufzucht und ein gleichbleibendes Endprodukt gesichert.

Der Phänotyp
Wenn eine neue Cannabis-Sorte gezüchtet wird, werden die genetischen Merkmale von Vater und Mutter an die neuen Pflanzen weitergegeben. Diese genetischen Merkmale sind mehr oder weniger dominant. Diese Dominanz können nun bei der neuen Sorte auftreten, oder auch nicht.
Ziel der meisten Züchter ist es, bestimmte Merkmale in einer Pflanze weiterzuführen, andere aber zu unterdrücken.
In der Regel wird das erreicht, in dem man die Neue Sorte über mehrere Generationen genetisch stärkt. Dabei werden Ursprungs-Mutter oder -Vater immer wieder mit deren Kindern eingekreuzt um die gewünschten Charakteristika zu einem dominanten Element in der Pflanze zu machen.
Dieser Prozess kann mehrere Jahre und Generationen an Pflanzen dauern (Viele Züchter meinen es braucht 7 Generationen bis eine Pflanze völlig stabil ist).

Aus wirtschaftlichen Gründen tun das die meisten Samenbanken oft aber nicht – vor allem wenn die Sorte gerade neu auf dem Markt ist. Dadurch haben die neuen Sorten mehrere Möglichkeiten wie sie sich entwickeln können. So können sich aus 10 Samen, die von einer Pflanze stammen, durchaus zehn völlig unterschiedliche Pflanzen entwickeln.
Diese genetisch unterschiedlichen Typen nennt man dann Phänotypen.

Ein Beispiel in vereinfachter Form:
Ein Züchter kreuzt eine Indica (kleine buschige Pflanze mit einem „Stoned“-Rausch, die etwa 6-8 Wochen Blüte braucht) mit einer Sativa (hohe schmale Pflanze mit einem „High“-Rausch, die etwa 12 Wochen Blüte braucht). 
Das Ziel ist es eine mittelgroße Pflanze zu schaffen, die ein leichtes Stoned, gefolgt von einem schönen High produziert und etwa 9 Wochen Blütezeit braucht.

Die erste Generation kann nun folgende genetischen Kombinationen hervorbringen:
Eine kleine buschige Pflanze, mit einem Stoned, die 6-8 Wochen Blüte braucht. Eine hohe schmale Pflanze mit einem High, die 12 Wochen Blüte braucht. Eine mittelgroße Pflanze, die ein Stone-High-Gemisch erzeugt und 9 Wochen Blüte braucht. Eine kleine Buschige Pflanze, die ein Stone-High erzeugt, 11 Wochen Blüte braucht. Eine hohe schmale Pflanze die ein Stone erzeugt und 6 Wochen blüht. etc. etc. etc.

Das ist natürlich sehr simplifiziert. Und es gibt hunderte genetische Merkmale die man haben will oder nicht. Das fängt bei der Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Krankheiten, Pilze und Schädlinge an, geht über die Breitengrade auf denen man die Pflanze draußen ziehen kann, über Geschmack, Farbe, Geruch, Potenz und und und und…Eine Sorte, zwei Phänotypen – man erkennt jetzt schon, dass sich die zwei unterschiedlich entwickeln
Die Generationen werden durch einen Code gekennzeichnet. Fx, wobei x eine Zahl darstellt, die die Generation angibt. So ist eine F1 eine Erst-Generation-Pflanze und kann unterschiedlichste Phänotypen aufweisen, eine F8 ist hingegen genetisch sehr stabil und wird nur noch einen Phänotypen ausbilden.
Nun kann man sich aber mit der Aufzucht von Mutterpflanzen und dem Klonen einen bestimmten Phänotyp aussuchen. 
Hierzu zieht man mehrere Samen der gleichen Sorte bis in das Wachstums-Stadium, nimmt einen Klon und schickt diesen in die Blüte.

So wird dann nicht nur das Geschlecht erkannt bevor man den eigentlichen Grow startet, sondern auch der Phänotyp.

Es empfiehlt sich die Mutterpflanzen mindestens 2 Monate wachsen zu lassen, bevor man den Klon nimmt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Pflanze tatsächlich erwachsen ist und später immer die gleiche Form an die Klone abgibt. 

Dieser Prozess ist natürlich um einiges aufwendiger und bedarf auch mehr Raum – einen Ort an dem die Test-Mütter in der vegetativen Phase gehalten werden und einen Ort, an dem man die Klone dann in die Blüte schicken kann.
Zeitlich verzögert das ganze die Ernte um einige Monate…

Mutter aus Samen bis zum ersten Testklon = 2 Monate
Test-Klon in die Blüte = 2-3 Monate
Ausgewählte Mutter dann Klonen = 2-3 Monate

Eine Kiste Klone
Das ist für die meisten zuviel Aufwand. Aber es geht auch leichter.

Einfach in einem der (in manchen Ländern, wie etwa Österreich, legalen) Stecklings-Läden, einen Satz Klone zu kaufen und diese n die Blüte gehen lassen.
So ein Steckling kann zwischen 4 und 20 Euro kosten, je nach Sorte, Menge und Gebiet.

Der Nachteil ist, dass nicht alle Shops den idealen Phänotyp auswählen, denn auch für die Betreiber bedeutet das mindestens 3-5 Monate warten, bis eine Pflanze als Mutter verwendet werden kann. So weiß man dann als Käufer natürlich nicht welches Endprodukt, welchen Phänotyp, man erwarten kann.

Zum Glück gibt es aber auch einige Steckling-Verkäufer die sich diese Mühe machen und die feinsten unter den Pflanzen auswählen.

Der Vorteil von gekauften Klonen ist, dass man ohne viel Aufwand, mit einem relativ kleinen finanziellen Einsatz (und die meisten Läden geben ab einer bestimmten Menge schon guten Rabatt), innerhalb von 8-12 Wochen ernten kann (im Gegensatz zu den 14-22 wenn man vom Samen aus growt) und alles weibliche Pflanzen werden…

Aber Vorsicht: Auch Klone können durch Stress zu Hermaphroditen werden.

Hermaphroditen weisen beide Geschlechtsmerkmale auf – hier sehr deutlich zu erkennen

3. Das mit der Biene und der Blume

oder: Ich zeig Dir meins und Du zeigst mir Deins

Wie und wann stellt man nun fest welches Geschlecht eine Pflanze hat?
Wenn man eine Pflanze lange genug wachsen lässt (bis sie tatsächlich erwachsen ist), was viele Homegrower nicht tun, entwickeln die Pflanzen bereits vor der Blüte Geschlechtsmerkmale. Diese Phase wird fälschlicherweise Pre-Blüte, oder Vorblüte genannt. Eigentlich ist es keine Blüte, sondern lediglich die Geschlechtsreife, also die Pubertät der Pflanze.
In dieser Phase zeigen Weibchen sehr deutliche Merkmale, bei Männchen sind diese etwas weniger prägnant, aber auch zu finden.
In der Blüte – egal ob die Pflanze bereits Geschlechtsreif war oder nicht – werden nach 2-3 Wochen die Merkmale bei beiden Geschlechtern deutlich sichtbar. Ab diesem Zeitpunkt dauert es nur noch wenige Wochen, bis die Pflanzen völlig ausgereift und bereit zur Ernte sind.

Männchen werden um gut zwei Wochen schneller reif als Weibchen, deswegen sollte man hier auch schnell reagieren, wenn man nicht das Risiko eingehen möchte, dass die Pollensäckchen platzen und sich Blütenstaub verteilt. 

Vorsicht: Pollensäckchen können durch Berührung leicht aufgehen und ein Pollensack reicht aus, um mehrere hundert Weibchen zu befruchten! Die Pollensäcke des Männchens – schon leichte Erschütterungen oder eine Windbö könnte jetzt Pollen freisetzen

Die ersten männlichen Geschlechtsmerkmale in der Vorblüte
Es empfiehlt sich die Pflanze schon bei den ersten Anzeichen von männlichen Geschlechtsmerkmalen zu entfernen.

Pollengewinnung:
Möchte man ein Männchen zur Pollengewinnung (zur späteren Samenproduktion) nutzen, sollte man noch an Ort und Stelle vorsichtig einen großen Sack über das Männchen, wenn es ausreichend reif ist – dazu muss man nicht so lange warten, da manche Pollensäcke schon recht früh reif sind und andere erst später nachreifen – stülpen und dann den Stamm kappen.
Mit dem Sack geht man dann weit weg – am besten in einen anderen geschlossenen Raum, oder ins Freie – und schüttelt ihn ein wenig. Man kann auch ein wenig mit der Hand an der Pflanze rumdrücken, um Pollensäcke aufplatzen zu lassen.
Den Sack so halten, dass sich am Boden die Pollen sammeln können. Die männliche Pflanze vorsichtig entfernen und dann gut entsorgen (am besten in einem anderen Sack). 
Pollen können bis zu 20.000km durch den Wind verteilt werden! Also gib acht, was ihr mit dem Männchen tut, da dieses für alle Grower in diesem Radius eine Gefahr darstellen.

Die gesammelten Pollen können nun vom Sack in ein lichtdichtes Gefäß geleert werden (tu das an einem windstillen Ort). Diese Gefäß kann man nun in den Kühlschrank stellen, wo die Pollen lange Zeit haltbar bleiben.

Bevor Du wieder zu Deinen anderen Pflanzen gehst, empfiehlt es sich zu duschen und andere Kleidung anzuziehen, da Du sonst das Risiko eingehst Deine Pflanzen mit Pollen zu kontaminieren.

Wenn Du Weibchen bestäuben willst, nimm einen Pinsel (Ein Rouge-Pinsel aus dem Drogeriemarkt funktioniert sehr gut) und tauche diesen in die Pollen und bepinsle vorsichtig die Blüten der Weibchen.
Innerhalb kurzer Zeit werden diese alle Energie auf die Entwicklung von Samen einsetzen. Wenn die Samen schön fest und nicht mehr grün sind, sind sie reif.

Sind alle Männchen entfernt worden und keine Pollen freigesetzt, wird der Grow Sensimilla (span. „Sin Semilla“ – Ohne Samen) produzieren – Außer irgendein Schwachkopf in Deiner Umgebung hat ein Männchen reifen lassen und hat Deinen Grow mit Pollen verseucht…

Ein bestäubtes Weibchen – es bildet sehr schnell Samen aus

Wenn sich unter Deinen Pflanzen Hermaphroditen bilden, solltest Du sie vorwiegend wie Männchen behandeln. Denn die Pollen von Hermaphroditen sind genauso Bestäubungsfähig wie die von normalen Männchen. Sie können sich selbst und andere Weibchen bestäuben.
Samen von Hermaphroditen, oder von, durch Hermaphroditen bestäubten Blüten, werden primär wieder Hermaphrioditen erzeugen.
Wenn das Zwitter-Merkmal aber nur gering ist – also wenige Pollensäcke – dann kann man diese vorsichtig entfernen. Tu das sobald Du sie siehst. Mit etwas Glück wird es dann doch noch was.
Sind aber die männlichen Merkmale am Zwitter dominant, dann entferne sie so bald wie möglich.

4. I is Gawd!
oder: Wie der Mensch Einfluss nahm

Manche Züchter vertreten die Meinung, dass man einen gewissen Einfluss auf die Pflanze nehmen und dadurch die Chancen, dass die Pflanzen ein bestimmtes Geschlecht entwickeln, steuern kann.

Dies geschieht bei Jungpflanzen, ab dem Zeitpunkt wo die Pflanzen 3 echte Blätterpaare haben (Keimblätter – die zwei kleinen glatten – zählen nicht dazu), bis sie aus dem Keimlings-Statium raus sind – das ist etwa dann, wenn sie 6-8 Blätterpaare entwickelt haben – also etwa zwei Wochen.

Mehr weibliche Pflanzen:

  1. Mehr Stickstoff
  2. Weniger Kalium
  3. Niedrigere Temperaturen
  4. Höhere Luftfeuchtigkeit
  5. Weniger Lichtstunden (14/10 statt 18/6)
  6. Mehr Blauanteil im Licht
  7. Keinen Umgebungsstress

Umgekehrt werden es mehr männliche Pflanzen.
Beachte: Wir bewegen uns mit allen Angaben immer noch im Normalbereich für Cannabis. zB sollte die Temperatur trotzdem nicht unter 20°C gehen. etc.

Eine positive Einstellung kann auch nicht schaden und die Pflanzen grundlegend als Weibchen betrachten, als solche ansprechen, oder sogar benennen ist kein großer Aufwand…

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