Serious Seeds

 

Lang, sehr lang, nämlich deutlich über ein Jahrzehnt, mussten die Fans von Serious Seeds auf Neuerungen im Sortiment warten. Denn es war und ist ‚die unumstö­ßliche Philosophie von Serious Seeds, nur dann eine neue Sorte auf den Markt zu bringen, wenn das betref­fende genetische Material allerhöchsten Ansprüchen genügt, absolut „serious“ und herausragend ist und etwas wirklich Neues darstellt. Daher beschränkte Si­mon, der Inhaber und Züchter von Serious Seeds, sich bisher auf fünf erlesene Sorten — Chronic, AK-47, Kali Mist, White Russian und Bubble Gum — zeitlose Klassiker, die bis heute ungebrochene weltweite Popularität genie­ßen. Nun aber ist für Ende des Jahres endlich die neue Sorte „Serious 6″ angekündigt. Und bereits seit Januar 2010 bietet Serious Seeds die Sorten Chronic, AK-47 und White Russian erstmals auch in feminisierter Form an, Bubble Gum, Kali Mist und Serious 6 sollen folgen.

Simon sagt über seine strengen Sortenzuchtkriterien: „Serious Seeds macht nur das, was ich selbst wollen würde, wenn ich ein Kunde wäre. Ich würde nicht aus durchschnittlichen Sorten etwas auswäh­len wollen und dann enttäuscht sein. Ich betrachte unsere Sorten so wie ein berühmtes Parfüm oder einen berühmten Likör. Wenn etwas auf Anhieb gut ist, dann wird es immer gut sein und die Leute wer­den es immer lieben. Ich sehe Cannabis-Sorten nicht mit einem „Mode-Blick“, es ist nicht meine Sache, wenn in dieser Saison viele Leute eine bestimmte Trendsorte anbauen wollen, und im darauf folgenden Jahr interessiert sich dann keiner mehr für diese. Es ist nicht so einfach, etwas zu produzieren, das wirklich anders und rich­tig gut ist und genügend Qualität hat, um über lange Zeit populär zu bleiben. Wir growen und selektieren kontinuierlich neue Genetik, testen neue Kreuzungen, etc., aber wenn ich nicht total enthusias­tisch bin über eine neue Versuchslinie, schafft sie es nicht bis zu unserer Stabilisierungssektion. Die Leute sagen oft zu mir, ich sei einfach zu idealistisch, dass ich kommerzieller denken und mehr Sorten produzieren sollte, weil die Kunden sowieso alles bereitwillig abnehmen würden. Nun, mir ist bewusst, dass wir unsere Kunden sehr lange haben warten lassen, aber am Ende werden sie viel dankbarer sein, wenn wir schlussendlich mit etwas aufwarten, das etwas völlig Neuartiges darstellt und großartig ist. Viele Samen­banken folgen der kapitalistischen Strategie, ständig mit etwas „Neuem“ um die Ecke zu kommen. Ist das nicht genau das, was wir überall in unserer Gesellschaft beobachten können? Künstlich entfachte Hypes um den letzten Schrei, die neueste Mode, den neuesten Trend-Artikel. Ich möchte kein Teil von diesem System sein.“

Es verwundert also nicht, dass Simon nun erst so spät feminisierte Versionen seiner Sorten auf den Markt gebracht hat. Dabei hat er schon vor 15 Jahren ausgiebig mit Gibberellinsäure experimentiert, um männliche Blüten auf weiblichen Pflanzen zu erzeugen. „Die neuere Technik mit Silberthiosulfat war mir auch früh bekannt, wir fokussierten uns jedoch immer auf andere Züchtungskriterien“, sagt Simon. „Aber als wir damals Mitte der 90er Jahre erstmals auf dem Gebiet feminisierte Samen forschten, haben wir uns mit der Materie sicherlich eingehender beschäftigt als die meisten anderen Seed Banks. Es brauchte einfach seine Zeit, bis unsere feminisierten Samen so superb wie die regulären geworden waren.“ Nachdem Serious Seeds erstmals feminisierte Samen herausgebracht hatte, gab es doch tatsächlich Kritik für diese Geschäftspolitik von einigen puristischen Old School-Growern. „Ich kann sie irgendwo ja auch verstehen“, meint Simon, „aber Du kannst als Seed Bank heutzutage ohne feminisierte Samen praktisch nicht mehr überleben.“

Zumal die Anzahl der Copy Cats, jener schwarzen Schafe der Seed-Industrie, kaum noch überschaubar ist. Neue „Seed Banks“, die in Wahrheit nichts anderes sind als Fälscherwerkstätten, ruchlose Gene­tik-Diebe und —Nachbauer, schießen seit Jahren wie Pilze unvermindert aus dem Boden. Ein neuer Trend geht auch dahin, dass Grower mit großen Gewächshäusern z. B. in Spanien den Seed Banks anbieten, für sie Sorten zu züchten und zu produzieren, was laut Simon bereits häufig praktiziert wird. „Die Anzahl der echten Seed Banks, die ihre Sorten noch selbst züchten und für den Verkauf produzieren, nimmt in rasantem Tempo ab“, weiß Simon.

Ein anderes Forschungsgebiet von Serious Seeds sind Autoflowering­Sorten, die im Moment in der Grower-Szene schwer angesagt sind, fast alle Seed Banks haben im letzten Jahr eilig

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