Serious 6

 

MISSION ERFÜLLT: EIN NEUER SERIOUS-STERN IST GEBOREN!

Man kann wohl sagen, dass sie die am längsten erwartete Cannabissorte aller Zeiten ist, denn Simon, der Züchter von Serious Seeds, brauchte zehn geschlagene Jahre, um seine nächste – sechste Sorte auf den Markt zu bringen: Serious 6.

Ihr Erscheinen ist also fast schon ein historisches Ereignis, und die gesamte Cannabis-welt hält voller freudiger Erwartung den Atem an. Weil jeder Grower verinnerlicht hat, dass Serious Seeds für außergewöhnlich hohe und verlässliche Sortenqualität steht – Si- mops „Weniger ist mehr“-Philosophie in Hinblick auf die Anzahl der Sorten in seinem Portfolio ist wohlbekannt und hochgeschätzt. Seine sehr strengen Sortenzüchtungskrite­rien sind unerreicht, kein anderer Züchter stellt solch hohe Anforderungen an die Entwick- lung einer neuen Sorte. Und deshalb sollte auch die Mission der Erschaffung von Serious 6 ein weiteres Kapitel langer, harter Arbeit für Simon aufschlagen…

Serious 6-01Denn dieses Züchtungsprojekt stellte sich als „zeitaufwändiger Selektions- und Kreuzungs­prozess“ heraus — Simon stand vor der Aufgabe, Genetik aus Kanada und Sativa-Landras­sen aus Afrika miteinander zu kombinieren (Letztere stellen den Züchter oftmals vor vertrackte Schwierigkeiten, die Launen der Natur können umbarmherzig zuschlagen) und sie zu einer fein abgestimmten Sorte zu verschmelzen, die frühblühende und produktive, Sativa-dominante Pflanzen mit exzellenter Schimmelresistenz, einem hochindividuellen aromati­schen Geruch und kristallklaren Up-High hervorbringt. Zudem verfügt Serious 6 über ein sehr seltenes weiteres Merkmal:

Outdoors bringt ungefähr die Hälfte der blühenden Pflanzen wunderhübsche, auffällig rosa­farbene Blütennarben hervor. Leider liegt es in ihrer biochemischen Natur, dass sie sich zur Reifezeit — genau wie normalfarbene Narben — braun verfärben. Aber die Grower lieben sol­che farbenprächtigen Blütenstände einfach, und Serious berichtet über Kunden, die gesagt haben: „Hey Mann, ich will diese genial aussehende Pflanze unbedingt in meinem Garten stehen haben!“ Dies umso mehr, weil Serious 6 auch über ein sehr hohes Blüten/Blätter-Ver­hältnis verfügt (sodass man die Ernteschere fast nicht braucht) sowie die Fähigkeit, erstaun- liche Harzmengen zu produzieren, die das Harzpotenzial vieler anderer Outdoor-Sorten klar in den Schatten stellen. Und mit einer Reifezeit Ende September (in holländischen Breiten­graden) bei der Mehrzahl der Pflanzen ist sie eine der ersten Outdoor-Sorten in einer Frei- luftsaison, die auf die Zielgerade gelangt. In Spanien reift Serious 6dagegen tendenziell noch deutlich früher, ca. Mitte September, oder gar noch eher. Ein weiteres besonderes Merkmal von Serious 6: Obwohl sie in erster Linie als Outdoor-Sorte gedacht ist, eignet sie sich auch hervorragend für Indoor-Kultivierung unter Kunstlicht und benötigt drinnen unge­fähr acht Blütewochen bis zur Reife, was sie zu einer sehr vielseitig einsetzbaren Pflanze macht, die für viele verschiedene Grow-Szenarien eingesetzt werden kann.

Dieses herausragende botanische Profil zu kreieren, war nur eine der Aufgaben, die Simon zu erfüllen hatte — als er der Markteinführung von Serious 6 vor mehr als drei Jahren bereits sehr nahe war, nach dem Cannabis Cup 2009, konnte ein letzter Indoor-Test seine Erwar­tungen überraschend nicht erfüllen. Er berichtet: „Ich ließ einen Satz von lndoorpflanzen sehr viel länger als empfohlen (über drei Wochen) blühen, und von diesen brachten zwei Exemplare eine oder zwei männliche Blüten hervor. Dies ist eine natürliche Reaktion einer Sinsemilla-Pflanze gegen Ende ihres Lebenszyklus, wenn sie „befürchtet“, dass sie sterben wird, ohne Samen produziert zu haben, ohne zum Fortbestehen der Art beigetragen zu haben. Obwohl sich allgemein die meisten Cannabispflanzen so verhalten, weil es sich um einen Überlebensmechanismus handelt, der sich im Laufe der Evolution der Cannabis-pflanze als erfolgreich erwiesen hat, möchte ich keine Sorte auf den Markt bringen, die, sei es auch nur in geringstem Ausmaß, hermaphroditisch werden kann. So mussten wir also ganz zum Anfang zurückkehren und neuerlich eine Selektion geeigneter Elternpflanzen vor­nehmen und diese kombinieren.“ Was am Ende bedeutete, dass das Serious 6-Züchtungs­projekt weitere drei Jahre fortgeführt werden musste, denn das Problem war folgendes: Outdoor-Pflanzen kann man nur einmal im Jahr testen. In den Sommerjahren 2010-2012 testete Simon also verschiedene neue Serious 6-Elternkombinationen, bis er schließlich Er­folg darin hatte, die ultimative Verbindung zu finden, die alle Stresstests ohne Beanstandun­gen absolvierte.

Es geht also mit einiger Erleichterung und einigem Stolz einher nach diesem langen und schwierigen Züchtungsprozess, dass Serious Seeds die Markteinführung von Serious 6 ver­kündet, einer in jeder Hinsicht einzigartigen Pflanze. Geschmacksliebhaber werden sich über die neuartige Kombination von Aromen freuen, die Simon mit Serious 6 kreiert hat: Der Geschmack scheint schichtartig aufgebaut zu sein, beispielsweise aus Zitrus- und Anisnoten bestehend. Aber diese komplexe, tiefgründige Sorte kann laut Serious Seeds auch noch weit mehr fein gewirkte Aromen produzieren. Simon und sein Team preisen ihre sechste Sorte als angenehm erfrischende Sativa-Alternative zu all Serious 6-02jenen schweren „Couchlock“-Kushsor­ten, die gegenwärtig den Sortenmarkt dominieren. Und Serious 6 kommt mit breiter THC-Brust daher: Anlässlich der Spannabis 2013 wurde sie vom Canna-Labor auf 16,9% THC getestet. 17% also, womit Serious 6 die Sorte mit dem höchsten an diesem Tag getesteten THC-Gehalt war. Ihr High bewirkt einen feinsinnigen, inspirierenden Sativa-Kopfkick mit kristall- klarem Flash, ihre energiegeladenen Vibrationen elektrisieren den Konsumenten und beflügeln die Kreativität und jegliche Art von Aktivi­täten, gleich ob Tanzen, Kochen, Malen oder — auch beim Sex…

Der Doc fühlte sich hochgeehrt, dass er auserwählt wurde, den aller­ersten Serious 6-Indoorgrow außerhalb der Züchtungsräume von Se­rious Seeds durchzuführen. Er erhielt fünf feminisierte Samen, und sie waren nach drei Tagen allesamt gesund und kräftig gekeimt. Der Doc pflanzte sie direkt in 11-Liter-Töpfe, befüllt mit Plagron Standard Mix plus 5% Blähtonkugeln und Hornspäne. Das Wachstum der Pflanzen war von Anfang an exzellent, sehr wüchsig, mit vielen Seitentriebsan­sätzen, die alsbald aus den Nodien hervorsprossen. Gegen Ende der Wachstumsphase, nach drei Wochen, waren jedoch einige Unter­schiede bei der Blattform und Höhe zu Tage getreten: Zwei der fünf Pflanzen waren flachwüchsiger und kompakter als die anderen drei und produzierten auch breitere Blätter, hier hatte der geringe Indica-Anteil von Serious 6 also einen stärkeren Einfluss auf den Phänotyp.

Bereits drei Tage, nachdem der Doc durch Verkürzung der täglichen Lichtperiode von 18/6 auf 12/12 die Blüte eingeleitet hatte, zeigten sich bei drei Pflanzen die ersten weiblichen Vorblüten, und zwei Tage später offenbarten auch die anderen zwei ihre weibliche Natur. Nach drei Blütewochen hatten alle fünf Pflanzen an den Spitzen und entlang der Zweige die ersten „Röschen“ produziert und streckten sich munter weiter. Eine Woche später war der Streckungseffekt dann zum Erlie­gen gekommen. Der Doc berichtet: „Die beiden verschiedenen Phä­notypen haben sich nun sehr klar herausgebildet, es geht hier aber nur um die Höhe, das Blühmuster ist bei allen Pflanzen identisch oder zumindest sehr ähnlich, es zeitigt ein sehr hohes Blüten/Blätter-Verhältnis, zur Schau getragen von dichten Blütenclustern junger Kelche. Was bei mir aber besonders freudige Erregung auslöst, ist die Tatsa­che, dass zwei der Pflanzen in der oberen Blütenregion einige rosa­farbene Narben gebildet haben! Wow, das hat mich echt überrascht, weil ich vermutet hatte, dass diese Farbgebung nur in kälterem Klima auftritt. Die Pflanzen verschwenden bei der Harzproduktion absolut keine Zeit, die jungen Blütenstände glitzern dank der ersten Lagen silbrig-weißer Trichome bereits hübsch.“

Nach sechs Blütewochen hatten die Serious 6-Buds in Sachen Volu­men, Dichte und Harzigkeit heftig zugelegt. Und sie verströmten tat­sächlich einen ungewöhnlichen, köstlich süßen Duft; wie von Simon beschrieben, roch der Doc klar definierte Zitrus- und Anisnoten he­raus, was ihn begeisterte. Eine Woche später war er verblüfft über die eindrucksvolle Größe und Dicke der Buds: „Dies sind außergewöhnli­che Dimensionen“, schwärmte er und bemerkte, dass die Pflanzen sich nun auf die Zielgerade begaben und wahrscheinlich nur noch ein bis zwei Wochen bis zur Reife haben würden. The Doc stellte indes­sen fest, dass Serious 6 offenbar keine allzu hohen Düngergaben mag und anfällig für Überdüngung ist — bereits bei den vom Doc ver­abreichten regulären Düngerdosierungen mit einem EC von 1,6-1,8 mS reagierten einige der Pflanzen mit leichten Blattschäden. Nichts Dramatisches, und die Buds selbst waren davon nicht betroffen, aber der Doc wird sich das für den nächsten Serious 6-Grow natürlich mer­ken.

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