Oldtimes von „Underground Originals, UK

 

post-13899-1240173124Heute stellt euch Jack eine alte Sorte vor, die mittlerweile leider zu einer Rarität geworden ist. Sie kommt aus den Zuchträumen des britischen Züchterkollektivs „Underground Originals“, das seit 40 Jahren aktiv ist und über einen beeindruckenden Genpool verfügt. Auch die „Noname“, eine von Jacks Lieblings-Strains, kommt von der Insel Shiva Skunk. Wie auch die legendäre Cheese, sind die englischen Hanfkreativen ganz anders als das meiste, was mittlerweile aus den Niederlanden kommt, um es mit einem Wort auszudrücken: Old School.

Jack findet es toll, wenn eine Hanfsamen­bank mehr ist als „nur“ eine Firma, die Hanfgenetik herstellt und vertreibt. Im Falle der Underground Originals ist er von ihrer künstlerischen Ader begeistert. So verkaufen sie ihre Samen in handbemalten Verpackungen. Ihr Internet-Shop macht den Eindruck, als ginge es hier um den Verkauf von „Kunst“ und nicht um Hanfgenetik.

Dabei kann sich die Oldtimes absolut sehen lassen. Als Sativa dominante Sorte benötigt sie zwar acht bis neun Wo­chen Blütezeit, doch Jack meint, dass sich diese Investition allemal lohnt. Immerhin gehört sie zu den ältesten Sorten überhaupt und konnte viel von den ursprüng­lichen Eigenschaften erhalten.

Als Eltern werden die Sorten ESB und ES angegeben, zwei ebenfalls sehr interessante Sorten aus der „guten al­ten Zeit“. Jedoch ist von ihnen eine ge­wisse Zwitterneigung bekannt, wenn sie in Stress geraten. Jack hat deshalb die besten Erfahrungen mit der Oldtimes gemacht, wenn sie möglichst stressfrei und entspannt wachsen durfte. Zu den kritischen Momenten gehört immer das Umtopfen, deshalb beobachtet Jack ge­rade nach jedem Umtopfen die Pflanzen besonders oft und genau, um männliche „Blüten“ möglichst früh zu entdecken und entfernen zu können.

Die Oldtimes wächst recht schnell und entwickelt dabei im Blütenbereich ver­gleichsweise wenig Blattmaterial. Den Geruch der reifenden Blüten beschreibt Jack als nicht ganz so stark und beißend wie von der ESB, dennoch ist er recht intensiv und prägnant. In seinem Indoorgarten kommt Jack um eine effektive Fil­teranlage nicht herum.

Die Wirkung entschädigt ihn für all den Aufwand, denn – typisch Sativa — geht sie in den Kopf, macht ihn „high“, aber nicht „stoned“ und träge, wie so manche Indica.

Wenn Jack die Oldtimes raucht, kann es ihm passieren, dass ihn sein hy­peraktiver Geist zurück in die Vergangen­heit schickt und ihn von Zeiten träumen lässt, als man für einen Dollar noch ein Auto kaufen konnte …

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