Lambo von TH Seeds

 

Beim High Times Cannabis Cup 2008 stach am Stand von T.H. Seeds ein wunderbar aussehender trockener Bud ins Auge, vor einer kleinen Rastafari-Figur platziert, was anzeigte, das die betreffende Sorte offensichtlich einen jamaikanischen Genetik-Hintergrund hatte. Sie hieß .Rambo”, was ich nicht sonderlich mochte, da ich Sortennamen, die in irgendeiner Weise Gewalt assoziieren, als zu martialisch, gegen die friedliche Natur von Cannabis gerichtet, empfinde. Die genetische Komposition von Lambo schätzte ich dagegen umso mehr: Jamaican Haze x Jamaican Purple x Super Afghan – das klang sehr nach einer aufregenden genetischen Vermählung!

Der Sortenname „Rambo” sollte auch nicht lange fortbestehen, T.H. Seeds sah sich gezwungen, den Namen aus lizenzrechtlichen Gründen in „Lambo” umzutaufen, was mir schon sehr viel besser gefiel, da diese Bezeichnung an jene berühmte jamaikanische Landrasse namens „Lambsbreath” erinnert. Lambo ist in erster Linie eine Indoor-Sorte, sie kann in wärmeren Regionen aber auch gut outdoors kultiviert werden. T.H. Seeds beschreibt sie als „stark schädlings- und schimmelresistente Sativa/Indica-Hybride (75:25), die tief aus den Northwest Hills Jamaikas stammt und die ultimative Guerilla Grower-Pflanze ist, dein stärkster Verbündeter im Kampf gegen die Elemente.” Und sie bescheinigen Lambo „große, stark harzüberzogene Buds”, sowie „einen unglaublichen Geschmack, der sich zwischen Ein- und Ausatmen verändert: Inhaliert schmeckt sie nach Amaretto, beim Ausatmen aber vanilleartig, mit metallisch-limonenartigen Untertönen.” Sie erreicht indoors in der Regel eine Höhe von bis zu 140 cm und produziert hohe Erträge von bis zu mehr als 400 g pro m2. Zudem ist sie mit einer recht schnellen Blüteperiode ausgestattet, 55-60 Blütetage sind für eine Mostly Sativa-Sorte richtig fix.

Lambo ist auch eine hervorragende medizinische Marihuana-Sorte, die in erster Linie ein sehr starkes und klares Sativa-High liefert, das durch den Indica-Anteil in der Genetik aber auch von einem moderaten Body Stone-Effekt begleitet wird, was dazu auch eine gewisse schmerzstillende Wirkung gewährleistet. Mr. Power-Planter, ein großer Fan von Reggae und Jamaika, nahm sich Lambo in einem Test-Grow vor, zusammen mit Burmese Kush und einigen anderen Sorten. Deshalb säte er nur fünf reguläre Lambo-Samen aus, eine halbe Packung. Die Seeds erwiesen sich als sehr vital und kamen innerhalb von vier Tagen aus dem Boden. Die Pflanzen wurden von Anfang an unter drei 600 Watt Green Bud-Metallhalogendampflampen gegrowt, die mit Adjust-a-Wing-Reflektoren (ohne Spreader) bestückt waren. Eine Woche nach der Keimung wurden die Plants in 11 Liter-Töpfe, befüllt mit Plagron Standard Mix-Erde, umgepflanzt. Die Lambo-Jungpflanzen gediehen sehr gut, schön homogen und keinen Hehl aus ihrer Sativa-dominanten Genetik machend, indem sie zügig an Höhe zulegten. Aber auch das Seitenzweigwachstum setzte frühzeitig ein, so dass Mr. Power-Planter davon ausging, am Ende der Kultur große buschige Pflanzen zu er-halten. Die Blätter waren dunkelgrün.

Dreieinhalb Wochen nach der Keimung, bei einer Höhe von 56-65 cm, leitete Mr. Power-Planter durch Umstellung der Photoperiode von 18/6 auf 12/12 die Blüte ein und ersetzte die drei Metallhalogendampflampen durch drei 600 Watt Osram HPS-Lampen. Innerhalb von acht Tagen zeigten alle fünf Pflanzen ihr Geschlecht, drei waren weiblich, zwei männlich, genau wie bei Burmese „BuKu” Kush (siehe Thcene 05/2011).

Im Verlaufe der Blüte traten gewisse Unterschiede zwischen den drei verbliebenen weiblichen Pflanzen zu Tage, eine der Lambo-Plants hatte einen stärkeren Streckungseffekt als die anderen beiden. Auch die entstehende Blütenstruktur dieser längeren Pflanze war unterschie-dlich, sie zeigte deutlich stärkere Sativa-Attribute als die anderen beiden, deren Blütenbildung mehr auf der lndica-Seite angesiedelt war. Aber beide Phänotypen produzierten sehr dichte Buds mit einem hohen Blüten/Blätter-Verhältnis und reichlichen Harzmengen. Die Buds der Sativa-dominanten Pflanze waren langgezogen, durchgängig besetzt mit jeder Menge lanzenförmiger Blütentriebe, die steil aus den Zweigen hervorragten. Die anderen beiden Lambo-Plants entwickelten dagegen rundlich-dickliche, Indicalastige Buds. Aber die Buds aller drei Pflanzen waren mit den gleichen dichten Lagen glänzender Harz-Trichome Ober-zogen und verströmten den gleichen exotischen Duft, würzig-süß, mit einer gewissen erdigen Note.

Am Ende, nach 56, 60 und 62 Blütetagen, hatten die drei buschigen Pflanzen, die mit jeder Menge exzellenter dichter Buds besetzt waren (auch die Sativa-lastige Pflanze hatte ihre Blütenreihen noch bemer-kenswert kompakt geschlossen), Höhen von 112, 141 und 152 cm (die Sativa-lastigere Pflanze) erreicht. Die höchste, Sativa-lastigere

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