Victory Kush

 

Da die Pflanzen jetzt schon recht groß waren, wollte Greenthumbs das Wachstum etwas bremsen, und das macht man bei Mostly Sati­vas am besten mit einem etwas kleineren Topf. Ein positiver Nebenef­fekt bei einem geringeren Topfvolumen sind die kleineren Nodienabstände, die den Pflanzen ein etwas kompakteres und dichteres Aussehen geben. Kurze Nodien heißt auch wieder: größere, etwas dichtere Blütenstände, was dem Hobbygärtner persönlich besser ge­fällt als diese langen und offenen Blüten bei hochgeschossenen Sativas. Das Ganze ist natürlich Geschmackssache jedes Einzelnen.

Natürlich wurde auch beim Beginn der Blüte die Lichtquelle getauscht. Anstatt der 150-W-MHL kam nun eine 400-W-NDL mit einem rötlichen Lichtspektrum zum Einsatz. Die Umstellung auf eine andere Photo­periode konnte man den Pflanzen in der ersten Zeit kaum ansehen. Erst nach etwas über zehn Tagen begann die Streckung, die trotz der kleineren Töpfe noch deutlich Sativa-typisch war, aber bei Weitem nicht so extrem, als wenn ein größeres Topfvolumen gewählt worden wäre. Ich kann jetzt schon mal vorwegnehmen, dass die weiblichen Pflanzen bis zum Ende des Grow-Durchgangs eine gleichmäßige Höhe von ungefähr 120 cm erreicht hatten, also genau die richtige Größe.

Zwei Wochen, nachdem die Blüte eingeleitet wurde, konnte man die ersten männlichen Pflanzen aus der Box entfernen, die weiblichen ou­teten sich nur wenige Tage später. Am Ende war die Quote sehr aus­geglichen, denn es blieben fünf weibliche Victory Kushs übrig, die nun auch langsam begannen, die Griffel- und Blütenproduktion hochzufah­ren.

Das äußere Erscheinungsbild glich zwar immer noch einer Sativa, doch auch die Indica-Merkmale der Victory traten nun immer deutli­cher in Erscheinung. Das Gleiche gilt für die O.G.Kush-Lemon Larry: Auch sie konnte man in der Victory Kush erkennen. Vor allem die Blattform und die sehr grob gezackten Blattränder erinnerten an die Indica-Verwandtschaft der VK. Die Blütenproduktion ging anfangs nur sehr schleppend voran und auch die Harzbildung ließ etwas auf sich warten, doch spätestens zu Beginn der vierten Woche machten Pflanzen einen deutlichen Sprung nach vorne. Die Blütenstände den täglich größer, die Trichome bildeten sich auf den Blüten und der. angrenzenden Blättern, ja sogar auf den Sonnensegeln konnte man sie entdecken. Durch die starke Harzbildung verströmten die Pflanzen nun auch langsam die ersten Aromen, die zu diesem Zeitpunkt noch sehr fruchtig und süßlich waren, später aber immer mehr in Richtung kushig und zitronig gehen sollten.

Der Harzbesatz der Victory Kush war wirklich unglaublich stark, wobei die Trichome eher etwas kleiner waren, aber dafür in einer extrem großen Anzahl vorkamen. Die Blütenstände wurden immer größer und waren für einen kleinen 6-L-Topf sehr ansehnlich. Hätte Greenthumbs Töpfe mit einem höheren Volumen gewählt, dann wäre auch der Er­trag eine ganze Ecke größer gewesen. Mittlerweile war die letzte Phase der Blütezeit angebrochen. Die fünf weiblichen Victory Kushs waren alle sehr homogen in Größe und Statur. Trotzdem gab es zwei leicht unterschiedliche Phänotypen, die sich im Aroma; der Blüten­struktur und auch in der Wirkung etwas unterschieden.

Victory Kush1Phäno 1 produzierte sehr dichte und Victory-ähnliche Blütenstände, die einen fruchtigen aber auch sehr Kush-typischen Geschmack besit­zen.

Phäno 2 bildete dagegen etwas lockere Buds aus, die im Aroma etwas mehr in Richtung Ghana Sativa gehen, wobei man auch hier sagen muss, dass die Victory und auch die Lemon Larry noch deutlich spürbar bleiben.

Von der Wirkung her ist Typ 2 auch etwas Sativa-dominanter, die Wir­kung belebender als beim Indica-Phänomene. Phäno 1 hat im Gegensatz die etwas größere Indica-Ähnlichkeit, was sich in einem etwas drü­ckenderen und stärkeren High bemerkbar macht.

Die ersten Pflanzen konnten am 78. Tag der Blütephase geerntet wer­den, Phänotyp 2 brauchte dagegen etwas länger und fiel am Ende nach 83 Tagen ab der Umstellung auf den 12/12 Rhythmus. Der Ertrag war bei allen fünf Pflanzen sehr gut und lag im 6-L-Topf bei durchschnittlich 35 g. Nur einen kleinen Wermutstropfen gab es am Ende doch noch. Eine Pflanze bildete gegen Ende hin männliche Pol­lensäcke aus — nicht viele, aber es gab ein paar, die aber gleich ent­fernt wurden und keinen weiteren Schaden anrichten konnten.

Die Blüten wurden dann getrocknet und für sechs weitere Wochen fer­mentiert. Nach zwei Monaten war es soweit und die ersten Blüten konnten getestet werden. Grower Greenthumbs war auch schon nach den ersten Zügen von den Früchten seiner Arbeit voll überzeugt. Der Geschmack ist sehr schwer zu beschreiben, da jeder Elternpart ein Teil seines Aromas weitergegeben hat. Das süße und fruchtige ist ge­nauso vorhanden wie das leicht blumige Aroma der Sativa aus Ghana. Doch das, was Greenthumbs am besten gefallen hat, ist das kushige der Lemon Larry und der langanhaltende Nachgeschmack. der sich im gesamten Mundraum bemerkbar macht. Die Grower, wel­che die O.G.Kush-Lemon Larry schon mal probiert haben, werden wissen, was gemeint ist.

Trotz des einen Zwitters fiel die endgültige Meinung von Grower Greenthumbs zur Victory Kush von Alpine Seeds sehr gut aus: Die Victory Kush ist eine wirklich sehr gute Mostly Sativa, die drei erst­klassige Sorten in sich vereint und bei der es sich ganz sicher lohnt, eine Mutter zu selektieren und diesen Strain für spätere Wiederho­lungsgrows zu sichern.

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