Grüne Hesin Stecklingssorte von Floweryfield

 

Genetik: Warlock x Jaggen
Apfelwein, Handkäs mit Musik, grüne Soße und gutes Weed: All das kommt aus Hessen.
Ich hoffe, ihr habt schon gegessen, denn hier geht’s um Weed. Genauer gesagt, um die Stecklingssorte »Grüne Hessin«.
In der Scene Längst ein Begriff, ein Garant für dicke Buds — das ist sie, die Grüne Hessin.
Dieser Steckling ist eigentlich ein Zufallsfund, der in einem der größten deutschen Hanfforen (wenn nicht sogar DEM deutschen Hanfforum) das erste Mal erwähnt, und auch im Wesentlichen durch die User dieses Forums verbreitet wurde.
Für den genauen Genetikhintergrund muss ich etwas ausholen:
Der Gründer dieses Informationsdienstes (Sebastian, R.I.P.) hatte in den Anfangszeiten ein ganz besonderes Exemplar der Sorte Jack Flash von Sensi Seeds selektiert und der Menschheit zugänglich gemacht. Dieser Klon wurde »Jaggen« getauft. Bald sollte er in unzählige Growräumen Einzug halten und viel: Gärtner begeistern.
Bei einem von all diesen Pflanzenfreun den zwitterte eben genau dieser Cut uni bestäubte eine weibliche Warlock. Es entstand ein Samen, dieser wurde natürlich gepflanzt und die Grüne Hessin war geboren. Ziemlich schnell wurde auch dieser Cut verbreitet und lässt seitdem ebenfalls viele Growerherzen höher schlagen.
Gelangt man einmal in den Besitz dieses Stecklings, kann man mächtige Headbuds erwarten!

Floweryfield01Ich würde ihr eine kurze Wachstumszeit gönnen und dann direkt auf 12 Stunden Licht umschalten.
Diese Dame streckt sich echt um einiges, wobei die Seitentriebe nicht sonderlich in die Höhe schießen, sondern sich dezent um den werdenden Head ansiedeln.
Das Blattgrün ist während des ganzen Zyklus ziemlich hell, was ich eher der Verwandtschaft zur Warlock zuschreiben würde.
Die Blütezeit wird etwa 7o-77 Tage in Anspruch nehmen. Man sollte ihr diese Zeit auch wirklich gönnen, da das meiste Gewicht und vor allem die Festigkeit der Buds erst am Ende entstehen.
Die Blütenkelche werden schön lang gezogen und haben ein hohes Blüte/Blatt-Verhältnis. Die Stempel sind herrlich weiß und färben sich am Ende Leicht braun, fast rosa.
Als sonderlich anfällig für Schädlinge würde ich sie nicht kategorisieren, aber nach Mehltau sollte man immer Ausschau halten und gegebenenfalls Vorsichtsmaßnahmen, wie z. B. regelmäßige UVC-Bestrahlung, ergreifen.
Das ist der einzige Nachteil dieser wundervollen Genetik. Arbeitet man jedoch sauber und hat ein wenig Erfahrung im Cannabis-Anbau, wird man auf jeden Fall fast erschlagen von den dicken Keulen!
Erwähnenswert finde ich auch, dass dieser Strain schon bei geringer Lichtleistung extrem gut produziert und das Gramm pro Watt-Verhältnis sehr leicht geknackt werden kann.
Das Aroma ist sehr süß, kaugummiartig mit einer Hazenote im Abgang. Der Geruch ist direkt nach einer ca. 10-tägigen Trocknung bereits gut ausgeprägt. Lange Lagerungen für gute Qualität sind nicht nötig. Aber das würde auch schwer fallen, dieses Kraut lässt sich sehr gut rauchen. Es erzeugt einen motivierenden, leicht psychedelischen Flash.
Wenn euch jetzt das Wasser im Mund zusammenläuft, dann begebt euch auf die Suche nach dieser einzigartigen Genetik oder hinter den Herd für Pellkartoffeln mit Grüner Soße.

 


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